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Mittwoch, 21. November 2007

Eigentlich heissts ja, dass vom November bis April hier Sommer und auch Regenzeit ist. Die sommerlichen Temperaturen haben wir ja schon genossen, und immer gehofft, dass der Regen bei 5 bis 10-Minuetigen Schauern bleibt. Aber wir habens jetzt auch schon anders erlebt; zum Glueck meistens nachts. Das stoert uns eigentlich nicht gross. Unglaublich wie's schuetten kann! Die Strassen werden zu kleinen Baechen und wenn man mit dem Taxi unterwegs ist, spritzts Riesenfontaenen. Da moechten wir nicht geschenkt als Fussgaenger unterwegs sein...... Comprendes?

Letztes Weekend haben wir uns zum Machu Pichu vorgewagt. Es war ein Erlebnis, leider halt sehr ueberflutet von Touris, aber zu denen gehoeren wir ja auch.
Faszinierend, wie die Inkas diese Stadt um das Jahr 1450 aufgebaut haben. Die haben ueber 70 Jahre daran gebaut und das mit jaehrlich ueber 20'000 Arbeitern. Genial, was diese schon ueber Statik gewusst haben. Alle Steine sind exakt aufeinander zugeschnitten. Einzelanfertigung nennt man dies heute! Die Tueren und Fenster sind trapezfoermig gebaut, damit diese den scheinbar oefters vorkommenden Erdbeben standhalten. Und das tun und taten sie! Ja, und wer die Bilder betrachtet wird auch bemerken wie steil es dort ist und wie hoch die ganze Stadt liegt.
Dank dem, dass Machu Pichu sehr ueberwuchert war, ist die Stadt noch sehr gut erhalten. Sonst wuerde wahrscheinlich die Haelfte nicht mehr stehen, da die Spanier viele Ruinen zerstoert haben um die Steine fuer den Kirchenbau zu nutzen. So gings eben auch den Ruinen um Cusco herum.
1911 wurde Machu Pichu dann von einem amerikanischen Archeologen entdeckt und in sorgfaeltiger Arbeit freigelegt. Da man nicht wusste wie die Stadt damals genannt wurde, wurde sie nach einem nahegelgenen Gipfel benannt.

Ansonsten geniessen wir weiterhin die Andersartigkeit hier: Frischgepresste Fruchtsaefte, immer wieder in anderen Kombinationen zusammengemixt.... (die Peruaner haben eine extreme Vielfalt an Fruechten. Dank den verschiedenen Klimas die man hier antreffen kann); die waermende Sonne (heute Morgen haben wir zwar in der Hoehe auch wieder mal ein bisschen Schnee gesehen.) ; die bunten Maerkte, und natuerlich auch, dass wir uns immer besser ausdruecken koennen.