Unsere "Tour de Peru" startete mit einer langen Busfahrt von Cusco nach Nasca. Wow, das ging fast wie auf dem Flughafen zu und her. Wir wurden sogar gefilmt beim Einsteigen und dann noch im Bus. Nur, das Taschenmesser im Handgepaeck schien kein Aufsehen zu erregen.
Nach einer langen, kurvigen Nacht konnten wir dann endlich am Morgen sehen, wo Nasca liegt. 3000 Meter tiefer. Also gings fuer 2 Stunden nur runter und natuerlich auch hier mit unzaehligen Kurven.
In Nasca stiegen wir direkt in einen weiteren Bus um, und fuhren 3 h weiter, nach Pisco. Pisco, die Stadt in der das Epizentrum des Erdbebens im Spaetsommer war, war nur unser Ziel, da wir eine bestimmte Insel besuchen wollten.
Wir hatten Glueck, und gleich das erste Hotel das wir ausgesucht hatten stand noch. Ansonsten kann man sagen, dass Pisco einer einzigen, riesigen Baustelle gleicht, sehr staubig ist, und viele Menschen nun in Zelten oder Baracken wohnen. Auch das Spital ist momentan in Zelten untergebracht, etwa 2/3 davon stehen gar nicht mehr, der Rest ist eher unsicher zum Bewohnen.
Wir waren extrem beeindruckt, wie die Leute hier gemeinsam anpacken, und Abends sogar noch genuegend Energie zum Festen hatten!
Die Islas Ballestas waren wirklich toll, und somit hat sich dieser Abstecher sehr gelohnt. Kaum hatte unser Boot abgelegt konnten wir schon etwa 7-8 Delfine beobachten, die sich um ein Fischerboot herumtummelten.
Auf dem Weg und bei der Insel bekamen wir dann unzaehlige Humboltpinguine, Pelikane, Kormorane und Seehunde zu Gesicht. Echt schoen!
(Leider fehlen uns hier Fotos....... unsere Kamera wollte mit jemand anderem auf Reisen gehen.)
Nach diesem Abenteur nahmen wir gleich wieder einen Bus zurueck nach Nasca, wo wir uns die Nasca Lines ansehen wollten. Am anderen Morgen durften wir dann die mysterioesen Figuren aus der Luft betrachten. Man kann die fast mit Kornkreisen vergleichen. Auch hier weiss niemand so genau woher die kommen: ob von den Inkas oder Ausserirdischen.
Das naechste Ziel Arequipa (zweitgroesste Stadt Perus) erreichten wir dann wieder an einem fruehen Morgen, nach einer weiteren Busfahrt.
Eine genial schoene Stadt, ganz weiss, mit vielen schoenen, aber versteckten Innenhoefen, sowie sehr wenigen Strassenhaendlern. Wir besuchten auch ein ganz spezielles altes Kloster. Es kam uns wie ein kleines Staedtchen in der grossen Stadt vor.
Hier trafen wir uns mit Heidi und Ursin, unseren ehemaligen Schulgschpaenlis, organisierten unsere Tour fuers Weekend, fuer welche dann auch Beni noch dazustiess und hatten endlich die Gelegenheit, uns wieder eine Kamera zu beschaffen!
Am Samstagmorgen gings dann los, in den Colca Canyon.
- unser Bus faehrt ueber eine Hochebene, auf 4800 Metern ueber Meer
- alle Doerfer im Canyon sind nur zu Fuss oder auf dem Muli zu erreichen
- zweittiefster Canyon der Welt
- Condors flogen ueber unsere Koepfe, man hatte fast das Gefuehl sie beruehren zu koennen
- zum ersten Mal Kaktusfeigen gegessen, mmmmmh
- im Tal durften wir auch die Krankenstation besuchen. So ab von Welt, aber man versucht das Moeglichste.
- Mittagspause in einer echten Oase! Natuerlich mit Abkuehlung im frischen Nass.
- 1200 Meter Hoehendifferenz um wieder nach oben, aus dem Cayon zu kommen
Nachmittags besuchten wir einen alten Grabhuegel, auf dem das Volk der Colla frueher die Hoeheren begraben, oder besser eingeturmt hat. Dies war sehr interessant und aussichtsmaessig der absolute Genuss.
...... und heute sind wir bereits in Bolivien angekommen: Copacabana, Titicacasee.......





