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Dienstag, 8. Januar 2008

Durch die Wueste in eine neue Welt...

Auf dem Weg ins Wuestenabenteuer machten wir noch ein paar Stopps.
... Sucre:
- mal wieder eine sehr weisse Stadt, wie Peru's Arequipa.
- hier wurden wir von Bettlern und Schuhputzern fast belagert. Scheinbar sei dies nur zwischen Weihnachten und Neujahr so, denn die Bauern aus umliegenden Doerfern kaemen dann in die Stadt
- mmmmh, mal wieder feine Schoggi gegessen. Man sagt, Sucre sei die Schoggihauptstadt...
- Dinosaurier Fussspuren bestaunt
... Postosi:
- Dani hat mit Ursin zusammen den Abstieg in die Silberminen gewagt und den Arbeitern zugeschaut, die immer noch reine Handarbeit ausfuehren.
- Stadt der unzaehligen Kirchen, mit speziellen Tuermen und genialen Tuerfresken.
- hoechstgelegene Stadt der Welt (4060 m. u. M)
... auf dem Weg nach Uyumi erlebten wir eine lange und holprige Busfahrt in der hintersten Reihe, aber mit genialen Views auf Felsformationen, wildlebende Vikunjas und Lamas.
... die Einfahrt in Uyumi schockte uns. Die bringen ihren Abfall einfach aus dem Ort raus, und da alles flach ist ringsum, gleicht die Gegend einer riesigen Muellhalde :-(
... die Tour durch die Wuesten, von Uyumi nach San Pedro de Atacama (Chile):
- auf dem Zugsfriedhof konnten wir verrostete Zugskompositionen bestaunen. Jedoch, dass die schon 300 Jahre da liegen sollen........, da konnten wir unseren Guide nicht ganz ernst nehmen.
- die Salzwueste war was Spezielles. Wenn man drauf laeuft, koennte man meinen, es sei gefrorener Schnee, nur eben ists nicht glatt.
- mitten aus dem Weiss ragte die Isla de los Pescadores. Ein Huegel mit Kakteenwald bedeckt. Genial, die Kakteen waren bis zu 12 Meter hoch, und zum Teil ueber 1000 Jahre alt. Das Gestein auf dem Huegel, waren Korallen, die vor xxx Millionen Jahren in diesem Meer lagen.
- unser erstes "Vizcacha" gesichtet (eine Art Kaninchen-Eichhoernchen-Mischung, die mit dem Chinchilla verwandt ist)
- weitere Wuesteregionen durchquert, welche mit Felsformationen gespickt waren, wie zum Beispiel die Salvador Dali Wueste.
- die rote, gruene und weisse Lagune zeigte sich wegen dem bewoelkten Wetter nicht von der besten Seite, aber wir konnten die Farben dennoch sehen, und vor allem die Flamingos bestaunen, die zu hunderten dort weilten.
- 2 1/2 Tage im Auto und in der Wueste muessen nicht langweilig sein; gerade wenn man so abwechslungsreiche Landschaften in diversen Farbvariationen bestaunen kann.

An der Grenze zu Chile, auf 4500 m. u. M endete diese Tour und wir tauchten auf dem Weg nach San Pedro auf 2500 m. u. M, und in eine total andere Welt ein!
Jetzt befinden wir uns in Salta, Argentinien, auf dem Weg zu den Iguazu-Faellen.
Wir koennen nur sagen, Argentinien und Chile sind so anders als Peru und Bolivien.
Alles ist wieder teurer, aber auch fortschrittlicher. Die Strassen sind besser; die Haeuser sind wieder ringsum verputzt und gestrichen, nicht nur an der Hauptfront; die Autos sind moderner und zu jedem Haushalt scheint auch wieder eins zu gehoeren; dementsprechend findet man weniger Taxis; die Ueberlandbuesse sind viel moderner und in der Stadt fahren Busse wie wir sie von zu Hause kennen. Vollgestopfte "Collectiovos" (Toyotabuessli) haben wir bis jetzt keine mehr gesehen.
Und es gibt wieder richtige Einkaufszentren. Das heisst auch, dass CD's wieder Originale sind. (Fertig mit guenstigen Kopien)