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Donnerstag, 28. Februar 2008

Neuseelands Nordinsel

Nachdem wir den Freitag 15. Februar sozusagen uebersprungen hatten (sind ja ueber die Datumsgrenze geflogen), kamen wir am Samstag morgen frueh in Auckland an. Fuer Renate fuehlte sich dies fast an wie ein "heimkommen". Aber auch bei Dani kamen Erinnerungen auf, die wir dann am Samstag und Sonntag ein bisschen auffrischten, Stammkafis suchten, und einfach das Kiwileben auf uns wirken liessen.
Wir hatten uns ja so sehr darauf gefreut, dass wir uns von nun an wieder besser mitteilen koennen, das uns Englisch halt doch gelaeufiger ist als Spanisch; aber wir ertappten uns immer wieder, wie wir in Gedanken dabei waren Saetze auf Spanisch "vorzubroesmeln", damits dann klappt.....

Mitten in der Nacht auf Montag konnten wir dann auf dem Flughafen Martina und Rolf in Empfang nehmen. Freudiges Wiedersehen, und das Austauschen vieler grossen und kleinen News brachte uns erst ziemlich gegen Morgen ein bisschen Schlaf.
Die naechsten zwei Tage war dann Sightseeing angesagt und natuerlich liessen wir uns das Nachtessen auf dem Skytower nicht entgehen.

So kam dann auch der Tag, an dem wir uns motorisiert in den Linksverkehr wagten. (Ausser gelegentlichem scheibenwischerlen statt blinken geht bis jetzt alles glatt.)
Die Coromandel Halbinsel zeigte sich von der schoenen Seite, so dass wir an einem wunderschoenen Camping mit Sicht auf eine Bucht gesaeumt mit Huegeln und Mangrovenwaeldchen mal wieder zelteten.
Nachdem wir die Felsvormation des Catherdral Cove und die Hot Water Beach besucht hatten (leider waren wir zu spaet um noch in den Genuss eines Bades im Sandpool zu kommen, die Flut war schon wieder am Kommen), fuhren wir weiter nach Rotorua, dem Zentrum der vulkanischen Sehenswuerdigkeiten. Erstaunlich, dass man sich an einem nach faulen Eiern riechenden Ort niederlaesst und eine Stadt erbaut. Hier machten wir einen Walk durch ein vulkanisches Tal, in dem wir die vielen Farbenprachten der Gesteine und des Wassers, und x heisse Quellen bestaunen konnten.
Abends machten wir auch einmal eine Maoritour mit. Die war zwar touristisch, aber sehr interessant und informativ. Wir bekamen einen sehr guten Einblick in deren Braeuche von frueher, aber auch, wie sie diese heute noch pflegen. Zum Abschluss wurde uns ein Hangi seviert, ein traditionelles Essen mit Kartoffeln, Kumara (Suesskartoffel), Gemuese, Poulet und Lamm. Dies wurde alles gleichzeitig in einem Erdofen gekocht.

Naechste Station Waitomo Caves. Wir konnten uns am Abend schon mal auf die vielen Gluehwuermchen einstimmen lassen, indem wir einen kleinen walk machten. Anderntags wagten sich Rolf und Dani dann in ein Abseiling, Blackwaterrafting durch Gluehwuermchenhoehlen und Kletterabenteuer, waehrend Martina und Renate eine eher ruhigere Tour in eine Gluehwuermchen- und in eine Stalaktiten/Stalagmitenhoehle unternahmen.

Von Turangi aus stuerzten wir uns dann ins "Gaensemarsch"-Abenteuer Tongariro Crossing. Die Wanderung entlang Vulkankratern und in vulkanischer Umgebung war wunderschoen. Nur, da dies einer der schoensten Walks sein soll, ist der auch seeeeeeehr ueberlaufen. Was Renate vor 8 Jahren schon als schlimm empfand war eigentlich Peanuts gegen diesen Menschenauflauf!

Auf dem Weg nach Wellington, wo wir morgen auf die Faehre in den Sueden gehen, nutzten wir das schoene Wetter, um auch mal einen der vielen einsamen Straende ein bisschen fuer uns zu beschlagnahmen.
Denn, nachdem hier anscheinend Dezember und Januar sehr trocken waren (wie unser Sommer'03) kam mit uns der Regen....

Reicht deine Energie noch fuer ein paar Bilder?