Das erste grosse 4WD-Abenteuer um unseren Allradcamper auszutesten waere die Gibb River Road gewesen. Da die Strasse aber so kurz nach Ende der Regenzeit noch nicht vollkommen passierbar war, begnuegten wir uns halt mit den zwei offenen Abschnitten.
Auf dem Anfangsteil, beim Windjana Gorge hatten wir die Gelegenheit Suesswasserkrokodile in freier Natur und aus naechster Naehe zu beobachten. Diese Spezies ist eher scheu und nur dann gefaehrlich, wenn man sie absichtlich stoert.
Unser naechstes Ziel waren somit die Bungle Bungles. Wow, und hier hatten wir echtes Allradabenteuer. Die Anfahrtsstrecke in den Nationalpark ist nur 50 km, dauert aber durchschnittlich 2-3 h! Fuer die fahrende Person die Herausforderung, fuer die beifahrende die Geduldsprobe... ;-)
Im Park selber wurden wir fuer diese Strapazen mit wunderschoenen Weitblicken ueber die abgerundeten Huegel der Bergkette, schattigen und mit Palmen bewachsenen Schluchten und wirklich abwechslungsreichen Walks belohnt.
Und dann kam schon der zweite Gibb River Road Teil, der Endteil naemlich. Hier genossen wir zwei Tage in El Questro, einem Wilderness Park. Auf dieser riesigen Farm unternahmen wir weitere Walks. Jeder ein echter Genuss. In schattigen Schluchten, und zum Schluss jeweils ein wasserfallgespeistes Naturseeli. Herrlich, diese Erfrischungen! Auch unser Camper durfte da manche "Wasserloch-durchfahr-Erfrischung" geniesssen.
Kurz vor Darwin mussten wir natuerlich den Abstecher in den groessten Nationalpark Australiens machen, den Kakadu NP. Leider bekamen wir nur 2 Leistenkroks zu Gesicht, naja, vielleicht auch besser so. Denn diesen moechten wir echt nicht zu Nahe kommen!
Sehr schoen waren hier die Feuchtgebiete, die sich ueber weite Teile des Parks ziehen, sowie die vielen Felsmalereien der Aborigines die man hier anschauen kann. Dieser Park ist uebrigens Eigentum der Aborigines, welcher an den Staat verpachtet wurde, um gemeinsam (!) diesen Park allen zugaenglich zu machen um diese Schoenheiten bewundern zu koennen.
Uebrigens, jammern lohnt sich scheinbar. Denn nachdem wir Euch in Broome ueber die Muecken und nicht abkuehlenden Naechte was vorgejammert hatten, hats gebessert :-)), erst im Kakadu bekamen wir mal wieder die stechenden Plaggeister zu Tausenden zu spueren und zu hoeren.
Darwin ist nun ausgekundschaftet und das Stadtfeeling mal wieder genossen. Eine sehr gemuetliche Stadt; man hat gar nicht das Gefuehl in einer Stadt von 90 000 Einwohnern zu sein. Besonders auffallend sind die vielen grossen, schattenspendenden Baeume und Palmen, sowie die gemuetlichen Plaetze um sich zu verweilen.
Ja, Kaenguruhs haben wir inzwischen einige mehr gesehen. Einmal waren diese sogar die ganze Nacht um unser Camp praesent und haben gemuetlich geweidet. Ein geniales Erlebnis!
Wir erzaehlen hier immer von der erst geendeten Regenzeit. Die hinterlaesst zwar einige nun unpassierbare Strassen (wie oben erwaehnt), aber auch sehr viel wunderschoenes. Beispielsweise haben alle Wasserfaelle auch Wasser, und bieten uns demetsprechend schoene Blicke. Auch die Landschaft ist extrem interessant zu beobachen.
Auf unserer Reise nach Broome wars wie auf einen Schlag ploetzlich sehr gruen. Nach einigen Tagen entdeckten wir ploetzlich, dass da einiges zu bluehen beginnt und mit jedem Tag mehr wird.
Dann schoss ploetzlich das Gras in die Hoehe, zum Teil ueber 2 Meter hoch und wurde braun. Somit begannen wir auch die ersten Buschfeuer zu sichten. Diese sind um diese Jahreszeit aber eigentlich alle gelegt und kontrolliert, und helfen so, die gefaehrlichen Feuer gegen Ende der Trockenzeit zu verringern.
Und wenn dann so ein Feuer, wie man sie jetzt sieht vorbei ist, beginnts wieder zu spriessen: noch gruener, hat man das Gefuehl!
Schoen, ist bei euch der Fruehling auch endlich angekommen! Bei uns gehts nun weiter Richtung Sueden, wo wir dann fuer ein paar Tage den Aussie-Winter zu spueren bekommen werden....
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