Als wir nach 3 Fahrtagen in Alice Springs ankamen, war es hier schon einiges kuehler. Angenehme 25 Grad haben die Hitze des Nordens abgeloest. Immer kargere Landschaft flitzte an unseren Fenstern vorbei. Anfaenglich warens Baeume, dann Staeucher, spaeter nur noch Grasbueschel.
Das Highlight in Alice war der Besuch bei der Royal Flying Doctor Station. Bei einer interessanten Fuehrung erfuhren wir viel ueber den Alltag der Aerzte und Krankenschwestern, sowie, dass die 4 Flugis in Alice allesamt aus der Schweiz stammen!
....aber halt, auch die Didgeridoo-Lektion war nicht zu veruebeln. Wenigstens, fuer diejenigen, die einen Ton rausbringen....
Die westlich von Alice gelegenen West MacDonnell Ranges waren ein toller Abstecher. Seit langem konnten wir hier mal wieder Rundwanderungen geniessen, und mussten nicht, wie sonst ueblich, den selben Weg retour laufen. Und was fuer Wanderungen. Als wir den einen Talkessel erblickten kamen wir vor lauter WOW's kaum mehr weiter, so toll war der Blick.
Weiter gings dann mit einer Bewilligung durch Aboriginal Land, zur tiefsten Schlucht Australiens, zum Kings Canyon. Die Waende der Schlucht sind so glatt, dass sie fast wie zurechtgschliffen aussehen.
Und dann kam der grosse Tag, an dem wir Uluru und Kata Tjuta (Ayers Rock und Olgas) bestaunen wollten. Los fuhren wir am Morgen bei nur 4 Grad. Brrrrr. Bis wir dann aber dort waren, konnten wir bei wieder angenehmen 20 Grad die speziellen Felsformationen bewundern. Soviel zu Wueste und Temperaturen.
In Coober Pedy, der Opalstadt, machten wirs wie die Einheimischen. Wir wohnten unter dem Grund, und zwar stellten wir unser Zelt in einem Untergrund Camping auf. War das angenehm warm.
Der Ort selbst ist ganz was Spezielles. Durch die vielen Mienen und die unterirdischen Wohnungen siehts oben aus wie eine riesige Baustelle.
Und schon kamen wir in die Flinders Ranges, eine wunderschoene Gegend, die mit ihren Huegeln und Bergen so ganz ein anderes Bild bietet, als das totale Flach, welches wir bis dahin durchfuhren. Hier bekamen wir auch mal wieder ganz viele Emus und Kaenguruhs zu sehen. Diese waren sehr fest auf Futtersuche, denn der Winterregen scheint nicht so kommen zu wollen.
Ab hier bekamen wir nun endlich auch Australiens Schaffarmen zu Gesicht. Im Norden sahen wir naemlich nur Rinder.
Ja, jetzt gings definitiv Richtung Adelaide. Durch das gruene, huegelige Clare und Barossa Valley, welche beide von farbigen Rebbergen uebersaet waren. In letzterem mussten wir natuerlich auch mal wieder ein bisschen auf Probiertour gehen.
Beide Taeler versetzten uns auch ein bisschen in der Zeit zurueck, so viele schoene und gepflegte alte Wohnhaueser waren da zu bestaunen. Als dann ploetzlich noch ein Oldtimer vor uns fuhr, war das Zeitreisebild perfekt.
Heute morgen sind wir nun in Adelaide angekommen, welches uns mit herrlich sonnigem Spaetherbstwetter begruesste.
Alles weitere dann im nachsten Blog. Und- auf die Fotos muesst ihr euch noch ein, zwei Tage gedulden....
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