So, nun sind wir wieder (fuer einen kurzen Zwischenstop) in Vancouver. Es war fast wie 'heimkommen', aber eben nur fast. Hier hat sich einiges veraendert. Man sieht ganz offensichtlich, dass auch fuer die Vancouverianer der Herbst da ist. Innerhalb der letzten zwei Wochen haben sie ihre Sommerkleider verstaut und lange Hosen, Socken und Jacken hervorgeholt. Die Busfenster sind nicht mehr alle offen, im Gegenteil, die Heizung laeuft nun. Und natuerlich, sehen wir mehr und mehr farbige Blaetter am Boden. Was uns auf einen schoenen Indian Summer hoffen laesst.
Die letzte Woche sind wir noch etwas mit einem Mietauto auf Van Island herumgekurvt und haben somit noch ganz schoene Ecken erkundet. Mit Abstand das Beste war Rolfs Geheimtip, das Restaurant am Wickaninnish Beach. Der Sunset und das z'Nacht waren einfach perfekt!
Uebrigens, die Wickaninnish Beach gehoert auch zum Pacific Rim National Park, wie auch der Teil, den wir gewandert sind. Dieser Park besteht aus drei Teilen. Den dritten haben wir nicht erkundet, der besteht dann aus einer riesigen Inselgruppe.
Hier nachtraeglich noch ein paar Infos ueber die Geschichte unseres Trails:
....... der Trail war vor hunderten von Jahren vor allem von den First Nations genutzt: Handels- und Reiseweg. (wow, sagen wir da nur: chapeau!)
....... spaeter, als die Seefahrt aufkam, war diese Gegend 'Friedhof des Pazifik' genannt,
denn viele Schiffe liefen auf Felsen auf, und konnten sich in den heftigen Stuermen nicht
mehr orientieren. Also war dieser Trampelpfad die letzte Hoffnung auf Rettung fuer die
Schiffbruechigen.
....... um 1890 herum wurde dieser Pfad benutzt um die Kommunikation zu den noerdlichen
Siedlungen zu etablieren, und diente somit als 'Postweg'.
....... anfangs 1900 liess die Regierung dann einen Leuchtturm errichten, der die kritischste
Stelle etwas entschaerfte.
....... mit der immer besser werdenden Navigationsgeraeten der Schiffe, verschwanden dann die
schlimmen Schiffsunfaelle und der West Coast Trail wird seid daher vor allem noch von
Wanderern die eine spezielle Herausforderung suchen benutzt. Dieser Teil ist erst seit 30
Jahren dem Nationalpark zugehoerig.
....... im letzten Dezember jagte ein extremer Wintersturm ueber die Gegend. Daher hatten wir noch mehr Baeume als sonst schon ueblich waeren zu ueberklettern.
Bevor wir morgen weiterziehen, duerfen wir heute Nacht nochmals die Gastfreundschaft unserer Homstayfamily geniessen. Das freut uns natuerlich!
Bis bald, geniesst die Fotos.
Reiseziele
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Suedsee /Thailand
Suedsee /Thailand
Montag, 17. September 2007
Hier in Nanaimo haben wir ein ein super gemuetliches Hostel gefunden, wo wir jetzt den verregneten Sonntagnachmittag mit updaten unseres Blogs, lesen und planen der weiteren Reise verbringen.
Unsere Beine haben sich langsam von den Strapazen des West Coast Trails erholt und wir moechten euch unsere Eindruecke nicht vorenthalten.
Frueh am letzten Sonntag, wurden wir in den Pacific Rim Nationalpark gebracht, wo wir sehr gute Instruktionen ueber den Trail und das Wildlife erhielten. Um den Mittag herum konnten wir dann loslegen. Der ganze Trail ist 75 km lang und 6 "lausige" km waren unsere erste Etappe. Peanuts? Nein, absolut nicht! Die ersten zwei Tage waren wir mit 1 km/h unterwegs: kletternd ueber Wurzeln, den Berg hinauf, Leitern auf und ab, durch Schlammloecher und ueber Felsabschnitte am Strand. (Dies alles mit Zelt, Schlafsack und Essen fuer die naechsten 6 Tage am Ruecken.)
Natuerlich waren unsere Augen und Ohren immer sehr wachsam um ja Baeren, Woelfe oder Pumas frueh genug entdecken zu koennen.
Am 5. Tag, nach dem wir von Wespen attackiert worden sind (Renate's Arm ist noch immer doppelt so dick wie normal), bekammen wir am Beach endlich einen Baeren zu Gesicht.
Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, obwohl wir nur durch Wald und dem Strand entlang wanderten. Urtuemliche Waelder wechselten sich mit Hochmoorwaeldern, oder solchen mit mannshohem Dickicht ab. Genauso bekamen wir felsige, steinige und sandige Strandabschnitte zu sehen.
Ganz etwas Spezielles war das jeweilige Campen am Beach. Meist war eine Suesswasserquelle da, die uns als Waschbecken oder auch fuer Wassernachschub diente. Einmal waren wir sogar zwischen Wasserfall und Meer "stationiert" und durften auch gleich noch einene genialen Sonnenuntergang geniessen. (Petrus war uebrigens sehr gnaedig mit uns: es hat nie geregnet)
Lasst euch naechste Woche, wenn wir dann die Bilden drauf laden koennen selber verzaubern.
Seit Freitagabend sind wir nun wieder " back to civilisation" und freuen uns wieder ueber die kleinen Selbstverstaendlichkeiten. Ab morgen sind wir dann noch fuer 4 Tage mit dem Auto auf Vancouver Island unterwegs.
See you. The two survivors :)
Unsere Beine haben sich langsam von den Strapazen des West Coast Trails erholt und wir moechten euch unsere Eindruecke nicht vorenthalten.
Frueh am letzten Sonntag, wurden wir in den Pacific Rim Nationalpark gebracht, wo wir sehr gute Instruktionen ueber den Trail und das Wildlife erhielten. Um den Mittag herum konnten wir dann loslegen. Der ganze Trail ist 75 km lang und 6 "lausige" km waren unsere erste Etappe. Peanuts? Nein, absolut nicht! Die ersten zwei Tage waren wir mit 1 km/h unterwegs: kletternd ueber Wurzeln, den Berg hinauf, Leitern auf und ab, durch Schlammloecher und ueber Felsabschnitte am Strand. (Dies alles mit Zelt, Schlafsack und Essen fuer die naechsten 6 Tage am Ruecken.)
Natuerlich waren unsere Augen und Ohren immer sehr wachsam um ja Baeren, Woelfe oder Pumas frueh genug entdecken zu koennen.
Am 5. Tag, nach dem wir von Wespen attackiert worden sind (Renate's Arm ist noch immer doppelt so dick wie normal), bekammen wir am Beach endlich einen Baeren zu Gesicht.
Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, obwohl wir nur durch Wald und dem Strand entlang wanderten. Urtuemliche Waelder wechselten sich mit Hochmoorwaeldern, oder solchen mit mannshohem Dickicht ab. Genauso bekamen wir felsige, steinige und sandige Strandabschnitte zu sehen.
Ganz etwas Spezielles war das jeweilige Campen am Beach. Meist war eine Suesswasserquelle da, die uns als Waschbecken oder auch fuer Wassernachschub diente. Einmal waren wir sogar zwischen Wasserfall und Meer "stationiert" und durften auch gleich noch einene genialen Sonnenuntergang geniessen. (Petrus war uebrigens sehr gnaedig mit uns: es hat nie geregnet)
Lasst euch naechste Woche, wenn wir dann die Bilden drauf laden koennen selber verzaubern.
Seit Freitagabend sind wir nun wieder " back to civilisation" und freuen uns wieder ueber die kleinen Selbstverstaendlichkeiten. Ab morgen sind wir dann noch fuer 4 Tage mit dem Auto auf Vancouver Island unterwegs.
See you. The two survivors :)
Donnerstag, 6. September 2007
Reif fuer die Insel :-)
So, nun ist unsere Schulzeit fast vorbei (nur noch Morgen frueh) und bald sind wir startklar fuers grosse Abenteuer.
Letztes Weekend waren wir schon mal laenger auf Tour, da am Montag Labour Day (sowas wie Tag der Arbeit) war, und somit die Schule ausfiel. Hm, wir mussten uns schon recht ueberwinden, das Auto wieder abzugeben um nochmals fuer 4 Tage ins Schulzimmer zu sitzen. Aber wie gesagt, jetzt ists dann geschafft.
Die Sunshine Coast, noerdlich von Van hat dummerweise nicht ganz gehalten, was ihr Name verspricht. Trotzdem konnten wir am Samstag bei sonnigem und trockenem Wetter eine Wanderung zu den Skokkochuk Narrows machen und uns dort von den extremen und sehr gut sichtbaren Wirbeln und Schnellen verzaubern lassen. Da wurde man schon fast vom Zuschauen seekrank. ;-) In Powell River, einem ziemlichen Kaff haben wir dann uebernachtet und den verregneten Sonntag relaxend genossen; nachdem wir unseren mutigen Wanderversuch nach 30 Minuten wieder abbrechen musssten, da es nach einer kurzen Regenpause wie aus Kuebeln zu schuetten begann. (soviel zur Gratis- Kleiderwaesche).
Gestern waren wir (Dani zum 3. und Renate zum 2. Mal) auf dem Grouse Mountain. Das Dauerschwitzen hat sich einmal mehr gelohnt,denn die Aussicht dort oben ist einfach genial. Vancouver, Meer, Inseln, Schiffe. Just great! Das Training bezahlt sich dann hoffentlich naechste Woche auch aus (die x -tausend Treppen haben es jedenfalls in sich)
Fuer heute und morgen stehen jetzt noch allerletzte Besorgungen an, bevor es am Samstag dann nach Vancouver Island losgeht und wir am Sonntag den West Coast Trail starten.
In diesem Sinne, e gueti Ziit ond bis bald, wenn mer denn zrogg send us de Wildnis.
Letztes Weekend waren wir schon mal laenger auf Tour, da am Montag Labour Day (sowas wie Tag der Arbeit) war, und somit die Schule ausfiel. Hm, wir mussten uns schon recht ueberwinden, das Auto wieder abzugeben um nochmals fuer 4 Tage ins Schulzimmer zu sitzen. Aber wie gesagt, jetzt ists dann geschafft.
Die Sunshine Coast, noerdlich von Van hat dummerweise nicht ganz gehalten, was ihr Name verspricht. Trotzdem konnten wir am Samstag bei sonnigem und trockenem Wetter eine Wanderung zu den Skokkochuk Narrows machen und uns dort von den extremen und sehr gut sichtbaren Wirbeln und Schnellen verzaubern lassen. Da wurde man schon fast vom Zuschauen seekrank. ;-) In Powell River, einem ziemlichen Kaff haben wir dann uebernachtet und den verregneten Sonntag relaxend genossen; nachdem wir unseren mutigen Wanderversuch nach 30 Minuten wieder abbrechen musssten, da es nach einer kurzen Regenpause wie aus Kuebeln zu schuetten begann. (soviel zur Gratis- Kleiderwaesche).
Gestern waren wir (Dani zum 3. und Renate zum 2. Mal) auf dem Grouse Mountain. Das Dauerschwitzen hat sich einmal mehr gelohnt,denn die Aussicht dort oben ist einfach genial. Vancouver, Meer, Inseln, Schiffe. Just great! Das Training bezahlt sich dann hoffentlich naechste Woche auch aus (die x -tausend Treppen haben es jedenfalls in sich)
Fuer heute und morgen stehen jetzt noch allerletzte Besorgungen an, bevor es am Samstag dann nach Vancouver Island losgeht und wir am Sonntag den West Coast Trail starten.
In diesem Sinne, e gueti Ziit ond bis bald, wenn mer denn zrogg send us de Wildnis.
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