Nachdem wir den Freitag 15. Februar sozusagen uebersprungen hatten (sind ja ueber die Datumsgrenze geflogen), kamen wir am Samstag morgen frueh in Auckland an. Fuer Renate fuehlte sich dies fast an wie ein "heimkommen". Aber auch bei Dani kamen Erinnerungen auf, die wir dann am Samstag und Sonntag ein bisschen auffrischten, Stammkafis suchten, und einfach das Kiwileben auf uns wirken liessen.
Wir hatten uns ja so sehr darauf gefreut, dass wir uns von nun an wieder besser mitteilen koennen, das uns Englisch halt doch gelaeufiger ist als Spanisch; aber wir ertappten uns immer wieder, wie wir in Gedanken dabei waren Saetze auf Spanisch "vorzubroesmeln", damits dann klappt.....
Mitten in der Nacht auf Montag konnten wir dann auf dem Flughafen Martina und Rolf in Empfang nehmen. Freudiges Wiedersehen, und das Austauschen vieler grossen und kleinen News brachte uns erst ziemlich gegen Morgen ein bisschen Schlaf.
Die naechsten zwei Tage war dann Sightseeing angesagt und natuerlich liessen wir uns das Nachtessen auf dem Skytower nicht entgehen.
So kam dann auch der Tag, an dem wir uns motorisiert in den Linksverkehr wagten. (Ausser gelegentlichem scheibenwischerlen statt blinken geht bis jetzt alles glatt.)
Die Coromandel Halbinsel zeigte sich von der schoenen Seite, so dass wir an einem wunderschoenen Camping mit Sicht auf eine Bucht gesaeumt mit Huegeln und Mangrovenwaeldchen mal wieder zelteten.
Nachdem wir die Felsvormation des Catherdral Cove und die Hot Water Beach besucht hatten (leider waren wir zu spaet um noch in den Genuss eines Bades im Sandpool zu kommen, die Flut war schon wieder am Kommen), fuhren wir weiter nach Rotorua, dem Zentrum der vulkanischen Sehenswuerdigkeiten. Erstaunlich, dass man sich an einem nach faulen Eiern riechenden Ort niederlaesst und eine Stadt erbaut. Hier machten wir einen Walk durch ein vulkanisches Tal, in dem wir die vielen Farbenprachten der Gesteine und des Wassers, und x heisse Quellen bestaunen konnten.
Abends machten wir auch einmal eine Maoritour mit. Die war zwar touristisch, aber sehr interessant und informativ. Wir bekamen einen sehr guten Einblick in deren Braeuche von frueher, aber auch, wie sie diese heute noch pflegen. Zum Abschluss wurde uns ein Hangi seviert, ein traditionelles Essen mit Kartoffeln, Kumara (Suesskartoffel), Gemuese, Poulet und Lamm. Dies wurde alles gleichzeitig in einem Erdofen gekocht.
Naechste Station Waitomo Caves. Wir konnten uns am Abend schon mal auf die vielen Gluehwuermchen einstimmen lassen, indem wir einen kleinen walk machten. Anderntags wagten sich Rolf und Dani dann in ein Abseiling, Blackwaterrafting durch Gluehwuermchenhoehlen und Kletterabenteuer, waehrend Martina und Renate eine eher ruhigere Tour in eine Gluehwuermchen- und in eine Stalaktiten/Stalagmitenhoehle unternahmen.
Von Turangi aus stuerzten wir uns dann ins "Gaensemarsch"-Abenteuer Tongariro Crossing. Die Wanderung entlang Vulkankratern und in vulkanischer Umgebung war wunderschoen. Nur, da dies einer der schoensten Walks sein soll, ist der auch seeeeeeehr ueberlaufen. Was Renate vor 8 Jahren schon als schlimm empfand war eigentlich Peanuts gegen diesen Menschenauflauf!
Auf dem Weg nach Wellington, wo wir morgen auf die Faehre in den Sueden gehen, nutzten wir das schoene Wetter, um auch mal einen der vielen einsamen Straende ein bisschen fuer uns zu beschlagnahmen.
Denn, nachdem hier anscheinend Dezember und Januar sehr trocken waren (wie unser Sommer'03) kam mit uns der Regen....
Reicht deine Energie noch fuer ein paar Bilder?
Reiseziele
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Suedsee /Thailand
Suedsee /Thailand
Donnerstag, 28. Februar 2008
Donnerstag, 14. Februar 2008
Das letzte Kapitel Suedamerika
Nach unserer definitiv laengsten Fahrt im Bus, stiegen wir nach 30 Stunden in Bariloche, der sogenannten argentinischen Schweiz aus. Ja, mit den vielen Seen, den Huegeln und Bergen drumherum kam das wirklich ziemlich nahe.
Auf den Speisekarten fand man natuerlich frische Forellen und FONDUE. (Wir konnten uns bei den heissen Sommertemperaturen gut zurueckhalten.)
Auch Schoggi wurde ueberall hergestellt und jeden Tag liefen wir mindestens einem Bernhardiner ueber den Weg. Diese waren sogar meistens auch mit dem Rettungsfaesschen ausgeruestet!
Um diese vielen "nach zu Hause riechenden Clichees" herum sind wir viel gewandert und haben die glasklaren Seen genossen.
In Mendoza erlebten wir nach 4 sonnigen Wochen, wie sich das Zelten bei Regen anfuehlt. Trotzdem machten wir uns auf, um in dieser Weinbauregion bei einem Weinbauern ein Troepfchen zu degustieren. Und sage und schreibe, konnten wir dies dann sogar auf der Terrasse der "Bodega" tun.
Seit Sonntag Abend sind wir nun in Chile und haben Valparaiso, die farbige Hafenstadt mit den vielen Standseilbahnen erkundet und Santiago de Chile etwas abgeklappert. Hier genossen wir auch eines der besten Hostels, das wir in Suedamerika angetroffen haben. Mit Swimmingpool und vielen gemuetlichen Ecken zum Sein.
Heute Nacht fliegen wir weiter. New Zealand we're on our way!
....und bald schon koennen wir dort Martina und Rolf in Empfang nehmen.
Auf den Speisekarten fand man natuerlich frische Forellen und FONDUE. (Wir konnten uns bei den heissen Sommertemperaturen gut zurueckhalten.)
Auch Schoggi wurde ueberall hergestellt und jeden Tag liefen wir mindestens einem Bernhardiner ueber den Weg. Diese waren sogar meistens auch mit dem Rettungsfaesschen ausgeruestet!
Um diese vielen "nach zu Hause riechenden Clichees" herum sind wir viel gewandert und haben die glasklaren Seen genossen.
In Mendoza erlebten wir nach 4 sonnigen Wochen, wie sich das Zelten bei Regen anfuehlt. Trotzdem machten wir uns auf, um in dieser Weinbauregion bei einem Weinbauern ein Troepfchen zu degustieren. Und sage und schreibe, konnten wir dies dann sogar auf der Terrasse der "Bodega" tun.
Seit Sonntag Abend sind wir nun in Chile und haben Valparaiso, die farbige Hafenstadt mit den vielen Standseilbahnen erkundet und Santiago de Chile etwas abgeklappert. Hier genossen wir auch eines der besten Hostels, das wir in Suedamerika angetroffen haben. Mit Swimmingpool und vielen gemuetlichen Ecken zum Sein.
Heute Nacht fliegen wir weiter. New Zealand we're on our way!
....und bald schon koennen wir dort Martina und Rolf in Empfang nehmen.
Freitag, 1. Februar 2008
Weitere Wunder der Natur
In El Calafate, dem suedlichsten Punkt unserer Reise durch Suedamerika, bestaunten wir den Perito Moreno Gletscher. Der ist einfach riesig, und wie man sagt waechst der taeglich in seinem Innern weitere 2 Meter! Es war einfach gigantisch, die verschiedenen Blaufaerbungen des Eises zu beobachten, das Knacken des Eises zu beolauschen und dann von Zeit zu Zeit zu sehen, wie ein Eisblock in den See faellt.
4 Busstunden weiter, verbrachten wir fast eine Woche in El Chaltén. Das Dorf ist erst 22-jaehrig und steht als einziger Ort innerhalb der Grenzen des Parque Nacional de los Glaciares, Argentiniens groesstem Nationalpark. Und, da wird alles gemacht, um den Kletter- und Wanderfreaks noch mehr bieten zu koennen. Es wird gebaut wie verrueckt. Strassen, Hotels...
Aber ringsherum liegt ein Paradies. Die Wanderungen, die wir unternommen haben, haben uns immer wieder zum Staunen gebracht, und immer wieder musste man einfach den Blick geniessen. Auf unserer Dreitagestour zum Beispiel, wanderten wir durch lichte Waelder, Wiesen, Moore, trafen zwischendurch mal wieder auf einen Feldhasen, marschierten an Gletscherseen vorbei und immer mit Sicht auf Gletscher und Berge. Am ersten Tag war dies der Cerro Torre und seine Kumpanen, an den anderen beiden Tagen der Cerro Fitz Roy und Konsorte.
Jeweils am Mittag waren wir im Camp angelangt, stellten unser Zelt auf und konnten dann noch ein Stueck weiterwandern, um die besagten Berge noch naeher sehen zu koennen. Bis sich der Torre dann aber endlich mal ohne Wolke zeigte war unsere Geduld sehr gefragt. Um 7 Uhr abends war er dann endlich so guetig.... Und, das war dann auch der einzige wirklich wolkige Tag gewesen.
Die Sommertage hier unten sind etwas sehr schoenes, denn so um 23.30 ist es dann mal einigermassen dunkel. Und so versteht man sehr gut, warum die Argentinier meist erst nach 22.00 Uhr ans Znachtessen denken.
Damit der Hunger bis dahin aber nicht allzugross wird, gibt's hier die "Matezeit". Zwischen 5 und 6 Uhr, sieht man ueberall Thermoskruege, die hervorgezauebert werden und dann wird Mate, eine Auslaendern eher weniger mundende Kraeuterteemischung, getrunken und Galletas gegessen (Krackers oder Guetzli). Aber nicht dass man dann fuer alle eine Tasse hat. Nein, die wird herumgegeben und aus einem "Roehrli" mit unten angehaengtem Filter getrunken. Ein sehr lustiges Spektakel, denn alle paar Schlueckchen muss neues Wasser aufgefuellt werden, da die Tasse bis 2/3 mit der Teemischung gefuellt ist.
Ihr werdet momentan wahrscheinlich eher anderes als Tee trinken..... mer woensched allne Fasnaechtler e ruedigi Fasnacht, ond allne andere, tolli Teag im Schnee!
4 Busstunden weiter, verbrachten wir fast eine Woche in El Chaltén. Das Dorf ist erst 22-jaehrig und steht als einziger Ort innerhalb der Grenzen des Parque Nacional de los Glaciares, Argentiniens groesstem Nationalpark. Und, da wird alles gemacht, um den Kletter- und Wanderfreaks noch mehr bieten zu koennen. Es wird gebaut wie verrueckt. Strassen, Hotels...
Aber ringsherum liegt ein Paradies. Die Wanderungen, die wir unternommen haben, haben uns immer wieder zum Staunen gebracht, und immer wieder musste man einfach den Blick geniessen. Auf unserer Dreitagestour zum Beispiel, wanderten wir durch lichte Waelder, Wiesen, Moore, trafen zwischendurch mal wieder auf einen Feldhasen, marschierten an Gletscherseen vorbei und immer mit Sicht auf Gletscher und Berge. Am ersten Tag war dies der Cerro Torre und seine Kumpanen, an den anderen beiden Tagen der Cerro Fitz Roy und Konsorte.
Jeweils am Mittag waren wir im Camp angelangt, stellten unser Zelt auf und konnten dann noch ein Stueck weiterwandern, um die besagten Berge noch naeher sehen zu koennen. Bis sich der Torre dann aber endlich mal ohne Wolke zeigte war unsere Geduld sehr gefragt. Um 7 Uhr abends war er dann endlich so guetig.... Und, das war dann auch der einzige wirklich wolkige Tag gewesen.
Die Sommertage hier unten sind etwas sehr schoenes, denn so um 23.30 ist es dann mal einigermassen dunkel. Und so versteht man sehr gut, warum die Argentinier meist erst nach 22.00 Uhr ans Znachtessen denken.
Damit der Hunger bis dahin aber nicht allzugross wird, gibt's hier die "Matezeit". Zwischen 5 und 6 Uhr, sieht man ueberall Thermoskruege, die hervorgezauebert werden und dann wird Mate, eine Auslaendern eher weniger mundende Kraeuterteemischung, getrunken und Galletas gegessen (Krackers oder Guetzli). Aber nicht dass man dann fuer alle eine Tasse hat. Nein, die wird herumgegeben und aus einem "Roehrli" mit unten angehaengtem Filter getrunken. Ein sehr lustiges Spektakel, denn alle paar Schlueckchen muss neues Wasser aufgefuellt werden, da die Tasse bis 2/3 mit der Teemischung gefuellt ist.
Ihr werdet momentan wahrscheinlich eher anderes als Tee trinken..... mer woensched allne Fasnaechtler e ruedigi Fasnacht, ond allne andere, tolli Teag im Schnee!
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