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Donnerstag, 27. Dezember 2007

SIE SIND ENDLICH DA...

....jedenfalls ein Teil unserer "neueren" Fotos!

Gestern sind wir dann doch noch aus Rurrenabaque weggekommen. Nach 5 Stunden warten sassen wir jedenfalls startklar im Flugzeug. Nur, die Batterien waren alle. Nach weiteren anderthalb Stunden schafften wirs dann, und kamen nach einem halbstuendigen Flug wohlbehalten im wieder merklich kuehleren La Paz an. So, jetzt aber ran an die Fotos!

Dienstag, 25. Dezember 2007

In Copacabana mussten wir uns schnell umgewoehnen. Hier bezahlt man ja noch weniger, als noch in Peru! Ein Zimmer fuer uns zwei kostetknappe 6-7 Franken. Essen koennen wir fuer 15 - 20 Franken, fuer 4 Personen!

Unser erster Ausflug im neuen Reiseland fuehrte uns auf die Isla del Sol, etwa 1 1/2 Stunden Bootsfahrt von Copacabana entfernt: Eine sehr schoene, urtuemliche Insel mit abwechslungsreichen Landschaften. Fruchtbare Huegel, kleine Baeche, Mini-Eukalyptuswaelder, schoene Doerfchen, felsiger Norden. Dies alles entdeckten wir waehrend unserer 3 stuendigen Wanderung vom Sueden ins noerdlichste Dorf.
Dabei haben wir mindestens zwei 4000er bestiegen! ;-) (Der Wasserspiegel liegt auf ca. 3800 Metern.) Trotzdem, die Hoehe ist spuerbar und aufwaerts gehts nur in gemuetlichem Tempo: SCHNAUF!
Auf der ganzen Insel wird alles nur per Boot oder zu Fuss transportiert. So waren neben uns viele, hauptsaechlich Frauen unterwegs mit ihren umgebundenen Rucksacktuechern.
Cha'llapampo, unser Ziel, war sehr eindruecklich zu durchlaufen. Die Hauptstrasse, natuerlich nur Naturweg, lag genau zwischen Dorf und Seeufer. Da tummelten sich Schweine, Esel oder auch Familien, die ihre Vaeter zueruck vom Fischen in Empfang nahmen.

Am 2. Tag fuehrte uns ein anderer Weg zurueck zum suedlichen Teil der Insel. Hier konnten wir auch einen weiteren 4000er, den Gipfel Santa Barbara, besteigen und die herrliche Aussicht auf den Titicacasee und Copacabana geniessen.

Danach fuhren wir weiter nach La Paz, der hoechsten Hauptstadt der Welt. Zwischendurch mussten wir mal aus unserem Bus aussteigen, da dieser, samt Gepaeck, und die Passagiere auf separate Faehren mussten. Zum Gleuck hatten wir davon schon gehoert und waren auf dieses Abenteuer vorbereitet.
Nach gut 3 Stunden Fahrt konnten wir den ersten Blick auf La Paz werfen: eine atemraubende Grosstadt, die einen riesigen Talkessel fuellt.
Die Strassen der Stadt scheinen hier total gesaeumt mit Marktsaenden: Eisenwaren, Stoffe, Naehzubehoere, Esswaren, Musik, Elektrogeraete,... alles kann man auf der Strasse kaufen!

Fuer Weihnachten, wollten wir in die Waerme und in die Dschungelregion. Um nicht auf unbestimmte Zeit im Bus sitzten zu muessen, haben wir uns einen Flug nach Rurrenabaque (ca.280 M.u.M) geleistet. Nach 4 Stunden warten konnten wir endlich losfliegen, denn in "Rurre" hats aufgehoert zu Regnen, und die Graslandebahn war ready.
Wir tauchten in eine komplett andere Welt ein: feucht-heisses Klima, einfache und luftige Huetten und tropische Landschaft.
Von hier aus starteten wir dann ins 3-taegige Dschungelabenteuer. Unzaehlige Pflanzen, von denen fast alle einen medizinischen Nutzen zu haben scheinen, viele verschiedene Insekten (bunte Schmetterlinge, Papageien, Spinnen, Kaefer... und natuerlich Moskitos) gabs zu sehen, letztere auch zu spueren.
Wir besuchten auch ein Dschungeldorf und sind beeindruckt, mit wie wenig die auskommen und leben.
Nach einer Nacht "Zwischenstop" in Rurre gingen wir gleich fuer weitere drei Tage weiter in die Pampa. Dort bekamen wir dann die groesseren Tiere eher zu Gesicht: Affen, Voegel, Caimane und Alligatoren, Wasserschildkroeten, rosa Delfine, sowie Schlangen und natuerlich weitere Moskitos...
Eigentlich hatten wir im Dschungel schon das Gefuehl, es sei extem heiss. Da wurden wir in der Pampa eines anderen gelehrt. Nicht mal in der Nacht kuehlte es einigermassen ab.

Unsere Weihnachten haben wir sehr international gefeiert. Es hat sich ergeben, dass die ganze Pampagruppe gestern Abend miteinander essen ging, und so kamen beim Essen und drauffolgenden Feiern Einfluesse und Eindruecke aus Canada, Australien, Deutschland, der Schweiz und natuerlich Bolivien zusammen.

Heute morgen haetten wir unseren Flug zuruck nach La Paz gehabt. Da der Funkturm defekt ist und es heute morgen aus Kuebeln geschuettet hat (keine Angst, es ist noch immer fast 30 Grad), war nicht dran zu denken. So geniessen wir heute einen ganz gemuetlichen Weihnachtstag und hoffen, dass morgen dann der Flug stattfindet.

Ganz lieben Dank fuer all eure Weihnachtswuensche und guten Gedanken. Es war fuer uns das schoenste Weihnachtsgeschenk, zu spueren, dass auch ihr an uns denkt.

Uebrigens, den wollen wir euch nicht vorenthalten. Unser Dschungelguide hatte nen guten Spruch drauf, der irgendwie gut in diese Gegend passt:
Todo es possible, pero nada es seguro. (Alles ist moeglich, aber nichts ist sicher)

Freitag, 14. Dezember 2007

Die Peruettappe

(Fotos folgen sobald wir einen schnelleren Computer gefunden haben)

Unsere "Tour de Peru" startete mit einer langen Busfahrt von Cusco nach Nasca. Wow, das ging fast wie auf dem Flughafen zu und her. Wir wurden sogar gefilmt beim Einsteigen und dann noch im Bus. Nur, das Taschenmesser im Handgepaeck schien kein Aufsehen zu erregen.
Nach einer langen, kurvigen Nacht konnten wir dann endlich am Morgen sehen, wo Nasca liegt. 3000 Meter tiefer. Also gings fuer 2 Stunden nur runter und natuerlich auch hier mit unzaehligen Kurven.
In Nasca stiegen wir direkt in einen weiteren Bus um, und fuhren 3 h weiter, nach Pisco. Pisco, die Stadt in der das Epizentrum des Erdbebens im Spaetsommer war, war nur unser Ziel, da wir eine bestimmte Insel besuchen wollten.
Wir hatten Glueck, und gleich das erste Hotel das wir ausgesucht hatten stand noch. Ansonsten kann man sagen, dass Pisco einer einzigen, riesigen Baustelle gleicht, sehr staubig ist, und viele Menschen nun in Zelten oder Baracken wohnen. Auch das Spital ist momentan in Zelten untergebracht, etwa 2/3 davon stehen gar nicht mehr, der Rest ist eher unsicher zum Bewohnen.
Wir waren extrem beeindruckt, wie die Leute hier gemeinsam anpacken, und Abends sogar noch genuegend Energie zum Festen hatten!

Die Islas Ballestas waren wirklich toll, und somit hat sich dieser Abstecher sehr gelohnt. Kaum hatte unser Boot abgelegt konnten wir schon etwa 7-8 Delfine beobachten, die sich um ein Fischerboot herumtummelten.
Auf dem Weg und bei der Insel bekamen wir dann unzaehlige Humboltpinguine, Pelikane, Kormorane und Seehunde zu Gesicht. Echt schoen!
(Leider fehlen uns hier Fotos....... unsere Kamera wollte mit jemand anderem auf Reisen gehen.)
Nach diesem Abenteur nahmen wir gleich wieder einen Bus zurueck nach Nasca, wo wir uns die Nasca Lines ansehen wollten. Am anderen Morgen durften wir dann die mysterioesen Figuren aus der Luft betrachten. Man kann die fast mit Kornkreisen vergleichen. Auch hier weiss niemand so genau woher die kommen: ob von den Inkas oder Ausserirdischen.

Das naechste Ziel Arequipa (zweitgroesste Stadt Perus) erreichten wir dann wieder an einem fruehen Morgen, nach einer weiteren Busfahrt.
Eine genial schoene Stadt, ganz weiss, mit vielen schoenen, aber versteckten Innenhoefen, sowie sehr wenigen Strassenhaendlern. Wir besuchten auch ein ganz spezielles altes Kloster. Es kam uns wie ein kleines Staedtchen in der grossen Stadt vor.
Hier trafen wir uns mit Heidi und Ursin, unseren ehemaligen Schulgschpaenlis, organisierten unsere Tour fuers Weekend, fuer welche dann auch Beni noch dazustiess und hatten endlich die Gelegenheit, uns wieder eine Kamera zu beschaffen!

Am Samstagmorgen gings dann los, in den Colca Canyon.
  • unser Bus faehrt ueber eine Hochebene, auf 4800 Metern ueber Meer
  • alle Doerfer im Canyon sind nur zu Fuss oder auf dem Muli zu erreichen
  • zweittiefster Canyon der Welt
  • Condors flogen ueber unsere Koepfe, man hatte fast das Gefuehl sie beruehren zu koennen
  • zum ersten Mal Kaktusfeigen gegessen, mmmmmh
  • im Tal durften wir auch die Krankenstation besuchen. So ab von Welt, aber man versucht das Moeglichste.
  • Mittagspause in einer echten Oase! Natuerlich mit Abkuehlung im frischen Nass.
  • 1200 Meter Hoehendifferenz um wieder nach oben, aus dem Cayon zu kommen
Weiter gings danach nach Puno, wo wir gestern die Islas Uros besuchten. Dies sind Inseln, die im Titicacasee schwimmen. Alles ist auf diesen Inseln aus Schilf geflochten: Haeuser, Baenke, Boote, Aussichtstuerme... ABER, wir mussten auch erkennen, das das fast nur noch zur Touristenattraktion dient. Im Versteckten, sahen wir naemlich die Blechhuetten in denen sie heute wohnen..... Tja. Interessant wars trotzdem.
Nachmittags besuchten wir einen alten Grabhuegel, auf dem das Volk der Colla frueher die Hoeheren begraben, oder besser eingeturmt hat. Dies war sehr interessant und aussichtsmaessig der absolute Genuss.

...... und heute sind wir bereits in Bolivien angekommen: Copacabana, Titicacasee.......

Montag, 3. Dezember 2007

Zurueck aus dem "Klassenlager" ;-)

Ja, so konnte man unsere letzte Woche fast nennen. Unsere Schule hat zirka eine Stunde von Cusco, in Taray, eine Aussenschule. So durften wir letzte Woche zusammen mit 14 anderen Studenten und 4 Lehrpersonen das Landleben und die peruanische Landluft geniessen, und natuerlich weiterbueffeln.

Lagermaessig war auch die Zimmeraufteilung. Schoen aufgeteilt nach Geschlecht. ;-) Aber, jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad. In Renate's Frauenzimmer-Bad fand man sogar einen kleinen Garten mit Blumen und Graesern. (Dementsprechend fand man auch oefters kleine Schnecken und Wuermer, sowie Ameisen auf dem Boden....)

Sonntags, nach dem Mittagessen ging die ganze Gruppe los Richtung Pisac, einem groesseren Ort. Wir marschierten etwa 30 Minuten, und konnten die ersten Eindruecke des peruanischen Landlebens hautnah erleben. Schweine die frei auf der Strasse herumlaufen, Mototaxis, denen man ausweichen muss, die einfachen, aber schoenen Bauten. In Pisac angekommen, genossen wir das Schlendern durch den Markt. Einerseits war der touristische Handwerkermarkt, andererseits, aber auch der Markt fuer die Einheimischen. Man bekam alles ueber Farbe, Esswaren, Naehzeug, Baumaterial....... Sehr eindruecklich all dieses Leben und diese Farben.

Am Montag begann dann der Unterricht im Wohnzimmer, spaeter fuhren wir im Garten weiter.... Richtig relaxtes Lernen!
Nachmittags machte unser Schweizertrueppli (Beni, Heidi, Ursin und wir) einen Entdeckungstrip durch Taray und auf die naechste Anhoehe, von aus wir einen tollen Ausblick ueber das 'Valle Sagrado' ,das heilige Tal, hatten. Die beiden Herren wollten, noch Hoeher hinaus, wurden aber dann kurz vor dem Gipfel von Hunden angegriffen. Dementsprechend schnell war dann der Abstieg.
Die Frauen konnten dafuer beim Abstieg miterleben, wie die Kuehe und Schweine getraenkt werden: Die werden durch das Dorf zum Fluss getrieben und duerfen dort dann das kuehle Nass geniessen.

Der Lagerausflug am Dienstag Nachmittag fuehrte uns zu Salzsalinen. Nach einem halbstuendigen Aufstieg erblickten wir ein riesiges Meer an Salztuemplen. Ueber 2000 Seelis sollen dies sein! Farbenmaessig waren die ein so genialer Anblick, dass die Kamera kaum zu Pausen kam.....

Mittwochs hatten wir den Nachmittag zur freien Verfuegung. Darum entschlossen wir uns, zu viert zu den heissen Quellen nach Llamy zu fahren. Da der Taxifahrer aber das Gefuehl hatte die seien zu gefaehrlich, fuehre er uns dann einfach zu denjenigen in der Naehe von Calca. Dabei haben wir uns sooooo auf natuerliche und nicht ueberdachte Quellen gefreut! Hm, nach einer fast stuendigen Fahrt, muss man dann einfach baden gehen. Auch wenn das Wasser alles andere als einladend aussieht..... Wir habens ueberlebt!

Donnerstags war dann wieder Lagerausflug angesagt. Dieser fuehrte uns zu den Inka-Ruinen oberhalb Pisac. Die sind auch riesig und sehr schoen. Irgendwie koenntens die's fast mit Machu Pichu aufnehmen. Einfach die Bergwelt ringsherum wirkt nicht ganz so magisch.
Mit dem Bus sind wir zum Gipfel gefuehrt worden und nahmen dann den Abstieg unter die Fuesse. So liefen wir durch 4 verschiedene Doerfchen, die je von 200-300 Personen bewohnt worden sind. Dazwischen waren jeweils riesige Flaechen terrassiert. Eine Wucht, die Arbeit die auch wieder an diesem Huegel steckt!
Zum Glueck waren wir schnell genug mit dem Abstieg, dass wir just zum Zeitpunkt wo uns ein Gewitter ueberraschen wollte, in Pisac ankamen und in unser 'Stammcafe' steuerten.
Bei Kaffee, Kuchen und schlechtem Wetter draussen, kam sogar ein wenig (Vor)adventsstimmung auf!

Das Wochenende haben wir jetzt noch in Cusco verbracht und heute Abend gehts dann los, auf unsere Reiseettappe Suedamerika.

Hast du noch genuegend Schnauf, nach dem vielen Lesen? Dann viel Spass mit den Fotos! ;-)

Mittwoch, 21. November 2007

Eigentlich heissts ja, dass vom November bis April hier Sommer und auch Regenzeit ist. Die sommerlichen Temperaturen haben wir ja schon genossen, und immer gehofft, dass der Regen bei 5 bis 10-Minuetigen Schauern bleibt. Aber wir habens jetzt auch schon anders erlebt; zum Glueck meistens nachts. Das stoert uns eigentlich nicht gross. Unglaublich wie's schuetten kann! Die Strassen werden zu kleinen Baechen und wenn man mit dem Taxi unterwegs ist, spritzts Riesenfontaenen. Da moechten wir nicht geschenkt als Fussgaenger unterwegs sein...... Comprendes?

Letztes Weekend haben wir uns zum Machu Pichu vorgewagt. Es war ein Erlebnis, leider halt sehr ueberflutet von Touris, aber zu denen gehoeren wir ja auch.
Faszinierend, wie die Inkas diese Stadt um das Jahr 1450 aufgebaut haben. Die haben ueber 70 Jahre daran gebaut und das mit jaehrlich ueber 20'000 Arbeitern. Genial, was diese schon ueber Statik gewusst haben. Alle Steine sind exakt aufeinander zugeschnitten. Einzelanfertigung nennt man dies heute! Die Tueren und Fenster sind trapezfoermig gebaut, damit diese den scheinbar oefters vorkommenden Erdbeben standhalten. Und das tun und taten sie! Ja, und wer die Bilder betrachtet wird auch bemerken wie steil es dort ist und wie hoch die ganze Stadt liegt.
Dank dem, dass Machu Pichu sehr ueberwuchert war, ist die Stadt noch sehr gut erhalten. Sonst wuerde wahrscheinlich die Haelfte nicht mehr stehen, da die Spanier viele Ruinen zerstoert haben um die Steine fuer den Kirchenbau zu nutzen. So gings eben auch den Ruinen um Cusco herum.
1911 wurde Machu Pichu dann von einem amerikanischen Archeologen entdeckt und in sorgfaeltiger Arbeit freigelegt. Da man nicht wusste wie die Stadt damals genannt wurde, wurde sie nach einem nahegelgenen Gipfel benannt.

Ansonsten geniessen wir weiterhin die Andersartigkeit hier: Frischgepresste Fruchtsaefte, immer wieder in anderen Kombinationen zusammengemixt.... (die Peruaner haben eine extreme Vielfalt an Fruechten. Dank den verschiedenen Klimas die man hier antreffen kann); die waermende Sonne (heute Morgen haben wir zwar in der Hoehe auch wieder mal ein bisschen Schnee gesehen.) ; die bunten Maerkte, und natuerlich auch, dass wir uns immer besser ausdruecken koennen.

Dienstag, 13. November 2007

Cusco zum Zweiten...

Unser Welcome Dinner, oder eben, "cenar de bienvenido" liegt nun doch schon wieder eine Woche zurueck. Zeit um euch mal mehr von hier zu berichten und vor allem endlich Fotos zu posten.
Den Pisco sour, DER alkoholische Drink hier (neben Bier natuerlich, welches ja scheinbar ueberall auf der Welt gibt), haben wir getestet und feststellen duerfen / muessen, dass ders ziemlich in sich hat.

Die erste Spanischwoche flog fast vorbei und wir koennen uns nun also schon viiiiel besser unterhalten, als bei unserer Ankunft (smile, sehr schwierig wenn man nichts konnte, oder?!)
Auch was das Kulinarische angeht kennen wir uns schon viel besser aus. Unsere Gastmutter weiss, wie sie uns mit peruanischen Gerichten verwoehnt. (Das Meerschweinchen gehoert zum Glueck auch nicht in ihre Pfannen!)

An die vielen Strassenverkaeufer, die einem Bilder, Handarbeiten, Postkarten, Telefonanrufe, Massagen und was auch immer verkaufen moechten, haben wir uns schnell gwoehnt. Anders ists mit dem vielen Verkehr. Obwohl kaum jemand hier ein eigenes Auto besitzt, sind die Strassen immer voll. Von Taxis und Kleinbussen!

Am Samstag sind wir dann auf unseren ersten Ausflug, aussehalb der Stadt. Wir haben vier Inka Ruinn besucht, die innerhalb von 8 km Entfernung zu Cusco liegen. Das war sehr eindruecklich, und spannend, aber auch sehr ermuedend. (Obwohl wir ja nur runter gelaufen sind) Jedenfalls sassen am Abend fuenf "tote Fliegen" beim Relaxen auf der Schulterasse. ;-)

.....hey, und die ersten Salsaschritte haben wir auch schon im Blut.

Hasta luego!

Montag, 5. November 2007

Hola aus 3400 Metern Hoehe

Uff, unsere ersten Spanischlektionen sind geschafft. (Wir auch!)

Am fruehen Samstag Morgen sind wir hier in Cusco angekommen, ziemlich uebernaechtigt, da unser Flug mit Umsteigen ueber Nacht stattfand. Deshalb haben wirs am Wochenende dann recht gemuetlich genommen und viel Cocatee getrunken, um uns ein bisschen an die Hoehe zu gewoehnen und der Hoehenkrankheit vorzubeugen.
Am Samstag Nachmittag wagten wir uns dann zum ersten Mal in Zentrum (im Taxi fuer etwa 80 Rappen). Wow. Renate musste da zuerst mal auf die Treppen vor einer der vielen Kirchen sitzen und einfach geniessen. Eine Wucht, wie toll das hier aussieht. Berge (ohne Schnee, immer noch mit Baeumen bewachsen), schoene Gebaeude und dazu noch die waermeren Temperaturen.
Gestern wagten wir uns auch ins Busabenteuer zu stuerzen. Die Stadtbusse sind so kleine Vans (a la Toyota Kleinbuessli - wer Knuesels Trudy kennt; solche), vollgestopft, mit an die 20 Personen. Die kosten ganze 20 Rappen pro Person.

Heute Abend duerfen wir noch ein von der Schule spendiertes Abendessen geniessen. Hoffentlich gibts kein Meerschweinchen........... Auf den Pisco sour, das Nationalgetraenk sind wir gespannt! Also dann, SALUTE!

Freitag, 26. Oktober 2007

...von Eisbaeren und Dinosauriern.....

In The Pas starteten wir die lange Reise zu den Eisbaeren nach Churchill, welches nur per Zug oder Flugzeug zu erreichen ist. Und ja, das Zugfahren war echt ein Abenteuer. Denn das wackelte, ruettelte und schuettelte.... und mit den vielen Stopps, entweder um Gueterzuege passieren zu lassen oder Diesel und Wasser aufzutanken, waren wir uns nicht mehr immer so sicher ob wir wirklich ankommen werden. Aber dann, nach 28h Fahrt kamen wir mit nur 5h Verspaetung endlich an. :-)
Kein Schnee erwartete uns, aber viel Nebel. Werden wir so Eisbaeren sehen? Das Nordlicht?

Am naechsten Morgen sah die Welt total anders aus! Unsere Baerentour startete mit einem genialen Sonnenaufgang, der klaren Sicht stand also nichts mehr im Wege. So sassen wir ganz gespannt im Tundra Buggy. Schneehasen, Schneehuehner, und dann endlich den ersten Eisbaeren! WOW! Die sind wirklich riesig. Und dann die Tatzen: gigantisch! Und trotzdem, wenn man die da so liegen sieht, kann man sich kaum vorstellen, dass diese Tiere so gefaehrlich sein koennen.
Die Baeren waren hier jeden Herbst extrem(!) geduldig auf das grosse Eis in der Hudson Bay. Dort werden sie sich dann den Winter ueber wieder mit Seehunden die Baeuche vollschlagen. Das war echt ein Bild, wie die Baeren da lagen, den Kopf Richtung Wasser, damit sie das Eis dann ja nicht verpassen, wenn's dann da ist! :-))

In der Nacht erlebten wir dann ein anderes Wunder der Natur. Die Nordlichter. Fuer ueber eine Stunde tanzten die gruenlichen Lichterschwaden am Himmel. Wir standen wie verzaubert da, mit den Koepfen nach oben und offenen "Maeulern". Dieses Phaenomen ist fast unbeschreiblich. Man koennte es fast eine natuerliche Lasershow hoch 10 nennen. ;-)

Kurz noch ein paar Churchill-Facts:
- 24h ist eine Patroulie unterwegs, welche verirrte Eisbaeren wieder aus dem Dorf bugsiert.
- 8 Monate dauert hier der Winter
- im naheglegenen Wapsuk National Park ist die weltweit groesste "Eisbaeren-Kinderstube" zu finden.
- die Churchillaner haben sich der Kaelte angepasst. So sind Schule, Bibliothek, Fitnesscenter, Schwimmbad, Eishockeyhalle, Spital, und Gemeindehaus so miteinander verbunden, das man im kalten Winter nie raus muss.

Unsere Rueckfahrt verlief dann nicht schneller. Diesmal waren wir sogar 51/2 h hinter dem Fahrplan...

Wieder mit unserem Chaeri duesten wir dann weiter suedwaerts, vorbei an trockenen Graslandschaften, ausgetrockneten Salzseen und vielen verlassenen und zerfallenen Farmen in Manitoba und Saskatchewan.

Der naechste Stopp war dan bei den Dinos, oder eher bei deren Skeletten im Dinosaur Provincial Park. Wow, das war eine total andere Landschaft zum Bestaunen! Genial. Am Besten: look at the pictures!
Dank dem Chinook, dem west-kanadischen Foehn, entschieden wir uns, dort nochmals zu zelten. Mit Kojotengehuel, grasenden Hirschen, Hasen und einem gemuetlichen BBQ.

Nun sind wir wieder in Canmore, am Rande der Rocky Mountains, nochmals zu Besuch bei Monique. Diesmal ist sogar ihr Dad, Grossonkel Wisu noch hier. Ein kleines Familientreffen, das wir gestern mit einem sagenhaft gutem Turkey-Z'nacht feierten.
Jetzt gehts dann aber weiter nach Calgary, von wo aus wir am Sonntag nach Toronto fliegen, bevors dann in einer Woche heisst: Goodbye Canada, hola Peru.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Alberta part 2, durch Saskatchewan nach Manitoba

...ja, und die West Edmonton Mall war da auch noch. . Echt riesig und eigentlich verrueckt. Da kann gebadet, eingekauft, Schlittschuh gelaufen, gegessen und gestaunt werden. Natuerlich konnte Dani es nicht lassen, sich in den Adrenalinrausch der Loopingbahn des Funparkes versetzen zu lassen....

Nach Emonton hiess unser naechstes Ziel Rimbey, der Ort, wo Michael auf der Farm arbeitete. Auch wir durften uns dort fuer 2 Tage 'daheim' nennen und haben von dort aus dann auch unser 'Chaerali' abgegeben. Die restliche Knadazeit ziehen wir naemlich zu dritt und mit Michaels Auto weiter.
Durchs flache und trockene Alberta, weiter duchs noch flachere, weitere und sehr seenreiche Saskatchewan stoppten wir in Saskatoon, um uns weiterzubilden. ;-)
Im Western Development Museum erfuhren wir viel ueber die Siedler um 1900 herum, ihre Hoffnungen, Aengste und ihr hartes Leben. Genauso spannend aber aergerlich war zu lesen, wie es den First Nations, den Indianern zur selben Zeit erging.
Ja, und da hier alles anders als zu Hause laeuft, durften wir dort auch schon durch den Weihnachtsmarkt schlendern.....

Weiter gings dann Richtung Norden, nach The Pas in Manitoba. Unterwegs genossen wir einmal mehr viele Waelder, Seen und die unendliche Weite bis zum Horizont, und konnten riesige Fabriken bestaunen, die, wie sich herausstellte Minen waren. Oft Goldminen....

Dienstag, 9. Oktober 2007

Herbstliches Wild Rose Country: Alberta part 1

Achtung: dies ist der 2. Eintrag von heute. Um unsere Reise in der richtigen Reihenfolge mitzuerleben, lies zuerst British Columbia.


Die Landschaft hat sich extrem veraendert. Es ist flach, und man sieht schon von weitem, wo dann der schoene Sonnenschein auf einem wartet. Zwischendurch sehen wir ein paar Pferde auf einer Koppel, oder hunderte Rundballen auf einem Stoppelfeld und nicht wenige Herren tragen einen Cowboy-Hut. Dies sind so unsere ersten Eindruecke. Und vor allem scheint hier momentan die Sonne, so dass wir uns von den winterlichen Rockies wieder aufwaermen koennen.

Gestern genossen wir im Elk Island National Park einen genialen Tag. Stellt euch vor: strahlendblauer Himmel, trockenes Gras, Birkenwaelder (mit dem Laub schon am Boden), versteckte Seen, und immer mal wieder eine Bisonherde.
Als wir unsere Wanderung begannen waren wir ziemlich auf der Hut, denn man sagte uns, hier koenne man sehr gut auch Moose antreffen. Leider wurden wir ein weiteres Mal enttaeuscht. :-(

Heute das selbe Himmelszenario, aber in der extrem ruhigen Stadt Edmonton. Man merkte, dass viele Kanadier noch ihr langes Weekend in der Wildnis genossen. (eben in Jasper oder so)
Morgen werden wir dann "Window"shoppen gehen, im groessten Einkaufszentrum Kanadas. 800 Shops, ueber 100 Restaurants, ein riesiger Indoorpark und das groesste Indoor Wellenpool der Welt sollen dort auf uns warten. Uff, mal schauen, wie fit wir nach dem Besuch dieses sogenannten "achten Weltwunders" noch sind.

Im Zick-zack durch beautiful British Columbia

Ja, seit dem letzten Eintrag sind doch ein paar Tage verstrichen. Nicht, dass wir keine Zeit gehabt haetten, aber genau dann, hatten wir keinen Computer zur Verfuegung.........

Zwischen Vancouver und den Rocky Mountains genossen wir schoene Tage, mit Fahrten und Wanderungen durch verschiedenste Landschaften. Das heisst, von bewaldeten Taelern, ueber steppige Gebirgslandschaften (mit verschlafenen Goldgraeber-Staedtchen) ueber Seenplateaus bis zu einem der noerdlichsten Wuestengebieten. Ja, und bis wir in die kalten Rockies kamen, waren wir auch ganz fleissig am Zelten. Es geht nichts ueber die richtige Ausruestung :-).

Wildlife gabs auch einiges zu entdecken. Wir haben weitere Baeren gesehen, einen Wolf, und viele Elks. (Leider aber noch kein Moose, die sind wir noch verbissen am Suchen!) Mit Monique (naehers spaeter) waren wir auch auf einer privaten "Elk bugling Tour". Das heisst, wir haben gehoert, wie die Elkbullen ihre Frauen bezirzen.
Natuerlich haben wir uns die Lachswanderung nicht durch die Latten gehen lassen. Leider ist kein Hauptwanderungsjahr, aber trotzdem, spannend wars den Kampf gegen den Strom zu beobachten.

Im Okanagan Valley, der Wuestenlandschaft, kamen wir gerade zur richtigen Zeit fuer das Weinfestival an. Da mussten wir natuerlich testen und ein Weingut bestaunen. Dank dem, dass die Tourticket-Verkaeuferin eine vor 50 Jahren ausgewanderte Schweizerin war, wurden wir von ihr sogar zur Tour eingeladen. So happy war sie, dass sie ihr Schweizerdeutsch wieder mal brauchen durfte.;-)
Weiter konnten wir riesige Waldbrandflaechen, die groesstenteils von 2003 stammen bestaunen. Kilometerweise und Huegel fuer Huegel praesentierten sich kahl voller "Zuendhoelzli".
Naeher bei den Rockies, kamen wir dann auch in den Genuss heisser Quellen. Ganz speziell waren diejenigen, auf die wir ganz zufaellig gestossen sind, in wilder Natur. Nach einem 15 minuetigen Marsch konnten wir neben einem Flussbett das heisse Wasser und Natur pur geniessen.
Kaslo, Kanada's Luzern, lag auch auf unserem Weg. Das mussten wir begutachten: See, Berge und Dampfschiff am Ufer, ok, aber KKL, Kapellbruecke und Verkehrshaus konnten wir beim besten Willen nicht finden. ;-)
Ja, und dann wurde es regenreich. So, dass wir den Glacier und den Yoho National Park bei Schnee durchfuhren, und nicht mehr viel zum Wandern moeglich war.
Aber, dann trafen wir Monique, Renate's Mum's Cousine, und sie konnte uns dann im Banff National Park einiges praesentieren, das auch bei Schnee toll war. Sie konnte uns dreien (Michael war fuer diesen Besuch auch von "seiner" Farm auf der er momentan arbeitet hergereist) viele spannende Geschichten ueber den Alltag und die Tierabenteuer im Park erzaehlen. (Sie arbeitet fuer den NP)
Nach Jasper fuhren wir dann wieder zu zweit weiter, und da das Thanksgiving-Weekend bevorstand, wurde dieser Aufenthalt kuerzer als geplant. Ganz Kanada unterwegs = keine Unterkunft mehr fuer uns. Und Zelten um den Gefriefpunkt herum war dann schon nicht ganz unsere Idee. So fuhren wir dann schon mal weiter nach Alberta. Dazu mehr im naechsten Blog.

Freitag, 21. September 2007

So, nun sind wir wieder (fuer einen kurzen Zwischenstop) in Vancouver. Es war fast wie 'heimkommen', aber eben nur fast. Hier hat sich einiges veraendert. Man sieht ganz offensichtlich, dass auch fuer die Vancouverianer der Herbst da ist. Innerhalb der letzten zwei Wochen haben sie ihre Sommerkleider verstaut und lange Hosen, Socken und Jacken hervorgeholt. Die Busfenster sind nicht mehr alle offen, im Gegenteil, die Heizung laeuft nun. Und natuerlich, sehen wir mehr und mehr farbige Blaetter am Boden. Was uns auf einen schoenen Indian Summer hoffen laesst.

Die letzte Woche sind wir noch etwas mit einem Mietauto auf Van Island herumgekurvt und haben somit noch ganz schoene Ecken erkundet. Mit Abstand das Beste war Rolfs Geheimtip, das Restaurant am Wickaninnish Beach. Der Sunset und das z'Nacht waren einfach perfekt!

Uebrigens, die Wickaninnish Beach gehoert auch zum Pacific Rim National Park, wie auch der Teil, den wir gewandert sind. Dieser Park besteht aus drei Teilen. Den dritten haben wir nicht erkundet, der besteht dann aus einer riesigen Inselgruppe.

Hier nachtraeglich noch ein paar Infos ueber die Geschichte unseres Trails:
....... der Trail war vor hunderten von Jahren vor allem von den First Nations genutzt: Handels- und Reiseweg. (wow, sagen wir da nur: chapeau!)
....... spaeter, als die Seefahrt aufkam, war diese Gegend 'Friedhof des Pazifik' genannt,
denn viele Schiffe liefen auf Felsen auf, und konnten sich in den heftigen Stuermen nicht
mehr orientieren. Also war dieser Trampelpfad die letzte Hoffnung auf Rettung fuer die
Schiffbruechigen.
....... um 1890 herum wurde dieser Pfad benutzt um die Kommunikation zu den noerdlichen
Siedlungen zu etablieren, und diente somit als 'Postweg'.
....... anfangs 1900 liess die Regierung dann einen Leuchtturm errichten, der die kritischste
Stelle etwas entschaerfte.
....... mit der immer besser werdenden Navigationsgeraeten der Schiffe, verschwanden dann die
schlimmen Schiffsunfaelle und der West Coast Trail wird seid daher vor allem noch von
Wanderern die eine spezielle Herausforderung suchen benutzt. Dieser Teil ist erst seit 30
Jahren dem Nationalpark zugehoerig.
....... im letzten Dezember jagte ein extremer Wintersturm ueber die Gegend. Daher hatten wir noch mehr Baeume als sonst schon ueblich waeren zu ueberklettern.

Bevor wir morgen weiterziehen, duerfen wir heute Nacht nochmals die Gastfreundschaft unserer Homstayfamily geniessen. Das freut uns natuerlich!

Bis bald, geniesst die Fotos.

Montag, 17. September 2007

Hier in Nanaimo haben wir ein ein super gemuetliches Hostel gefunden, wo wir jetzt den verregneten Sonntagnachmittag mit updaten unseres Blogs, lesen und planen der weiteren Reise verbringen.
Unsere Beine haben sich langsam von den Strapazen des West Coast Trails erholt und wir moechten euch unsere Eindruecke nicht vorenthalten.
Frueh am letzten Sonntag, wurden wir in den Pacific Rim Nationalpark gebracht, wo wir sehr gute Instruktionen ueber den Trail und das Wildlife erhielten. Um den Mittag herum konnten wir dann loslegen. Der ganze Trail ist 75 km lang und 6 "lausige" km waren unsere erste Etappe. Peanuts? Nein, absolut nicht! Die ersten zwei Tage waren wir mit 1 km/h unterwegs: kletternd ueber Wurzeln, den Berg hinauf, Leitern auf und ab, durch Schlammloecher und ueber Felsabschnitte am Strand. (Dies alles mit Zelt, Schlafsack und Essen fuer die naechsten 6 Tage am Ruecken.)
Natuerlich waren unsere Augen und Ohren immer sehr wachsam um ja Baeren, Woelfe oder Pumas frueh genug entdecken zu koennen.
Am 5. Tag, nach dem wir von Wespen attackiert worden sind (Renate's Arm ist noch immer doppelt so dick wie normal), bekammen wir am Beach endlich einen Baeren zu Gesicht.

Die Landschaft war sehr abwechslungsreich, obwohl wir nur durch Wald und dem Strand entlang wanderten. Urtuemliche Waelder wechselten sich mit Hochmoorwaeldern, oder solchen mit mannshohem Dickicht ab. Genauso bekamen wir felsige, steinige und sandige Strandabschnitte zu sehen.
Ganz etwas Spezielles war das jeweilige Campen am Beach. Meist war eine Suesswasserquelle da, die uns als Waschbecken oder auch fuer Wassernachschub diente. Einmal waren wir sogar zwischen Wasserfall und Meer "stationiert" und durften auch gleich noch einene genialen Sonnenuntergang geniessen. (Petrus war uebrigens sehr gnaedig mit uns: es hat nie geregnet)
Lasst euch naechste Woche, wenn wir dann die Bilden drauf laden koennen selber verzaubern.

Seit Freitagabend sind wir nun wieder " back to civilisation" und freuen uns wieder ueber die kleinen Selbstverstaendlichkeiten. Ab morgen sind wir dann noch fuer 4 Tage mit dem Auto auf Vancouver Island unterwegs.

See you. The two survivors :)

Donnerstag, 6. September 2007

Reif fuer die Insel :-)

So, nun ist unsere Schulzeit fast vorbei (nur noch Morgen frueh) und bald sind wir startklar fuers grosse Abenteuer.
Letztes Weekend waren wir schon mal laenger auf Tour, da am Montag Labour Day (sowas wie Tag der Arbeit) war, und somit die Schule ausfiel. Hm, wir mussten uns schon recht ueberwinden, das Auto wieder abzugeben um nochmals fuer 4 Tage ins Schulzimmer zu sitzen. Aber wie gesagt, jetzt ists dann geschafft.
Die Sunshine Coast, noerdlich von Van hat dummerweise nicht ganz gehalten, was ihr Name verspricht. Trotzdem konnten wir am Samstag bei sonnigem und trockenem Wetter eine Wanderung zu den Skokkochuk Narrows machen und uns dort von den extremen und sehr gut sichtbaren Wirbeln und Schnellen verzaubern lassen. Da wurde man schon fast vom Zuschauen seekrank. ;-) In Powell River, einem ziemlichen Kaff haben wir dann uebernachtet und den verregneten Sonntag relaxend genossen; nachdem wir unseren mutigen Wanderversuch nach 30 Minuten wieder abbrechen musssten, da es nach einer kurzen Regenpause wie aus Kuebeln zu schuetten begann. (soviel zur Gratis- Kleiderwaesche).

Gestern waren wir (Dani zum 3. und Renate zum 2. Mal) auf dem Grouse Mountain. Das Dauerschwitzen hat sich einmal mehr gelohnt,denn die Aussicht dort oben ist einfach genial. Vancouver, Meer, Inseln, Schiffe. Just great! Das Training bezahlt sich dann hoffentlich naechste Woche auch aus (die x -tausend Treppen haben es jedenfalls in sich)
Fuer heute und morgen stehen jetzt noch allerletzte Besorgungen an, bevor es am Samstag dann nach Vancouver Island losgeht und wir am Sonntag den West Coast Trail starten.

In diesem Sinne, e gueti Ziit ond bis bald, wenn mer denn zrogg send us de Wildnis.

Montag, 27. August 2007

Seit unserem letzten Eintrag haben wir einige Cafes, Beaches und Pubs getestet und unsere Favoriten auserkoren.
Vor einer Woche zog es uns ins Gruene. So haben wir den Lighthouse Park in West Vancouver und den Lynn Valley Park in North Vancouver besucht. Letzterer hatte eine nicht so spektakulaere Haengebruecke, dafuer aber glasklares Wasser und schoene Wasserfaelle zu bieten.
Letzten Mittwoch wurde natuerlich gebuehrend mit Dani's school friends zusammen gefeiert....
Diesen Sonntag haben wir mal was neues ausprobiert und uns auf ein Tandem gewagt. (Petra, man merkt den Unterschied, wenn nicht zwei Anfaenger draufsitzen *smile*) Durch den Stanley Park, entlang der Seawall, durch Granwille Island bis zur Kitsiliano Beach und zurueck, haben wir viele verschiedene Ansichten und Eindruecke der Stadt mitbekommen.
Auch der Blick aufs Wasser ruft hier immer wieder ein Staunen hervor: Riesige Frachtschiffe, die im Inlet aufs Ein- oder Ausladen warten, sowie gigantische Kreuzfahrtschiffe im Hafen gehoeren hier zum Alltag. WOW!

Langsam sind wir auch am Planen wie's dann in 2 Wochen losgeht. Als erstes werden wir nach Vancouver Island "ueberschiffen" und dort den ca. 5-taegigen West Coast Trail unter die Fuesse nehmen.
Wir freuen uns riesig aufs definitive "loszottle"! (Bear Bell ist jedenfalls auch schon organisiert :-))
Macheds guet!

Donnerstag, 23. August 2007

Ich moechte mich ganz herzlich bei euch bedanken ueber die vielen Glueckwuensche die ich erhalten habe. Ich habe mich riesig darueber gefreut. Ich werde jetzt dann noch in die Stadt fahren und mit ein paar Schulkollegen und Renate auf meinen Geburtstag anstossen.

Bes baud Gruss Dani

Donnerstag, 16. August 2007

Seit bald einer Woche machen wir nun schon zu zweit Vancouver unsicher.
Den langen Flug letzten Freitag habe ich dank "Hector" recht kurzweilig hinter mich gebracht, und staunte nicht schlecht, als ich dann gleich von zwei flotten Schweizern abgeholt wurde! (Wer kann schon verreisen und wird vom Allerliebsten und dem Bruderherz erwartet?)
Uebers Wochenende war's hier wirklich sehr schweizerisch. Aber nun sind Michael und seine Kolleginnen wieder unterwegs nach Norden.

Ja, ansonsten hat die Schule bei tollstem Sommerwetter gestartet, und lernen an der Beach ist echt nicht uebel! :-))
Auch meine Orientierung in der ungewohnt grossen Stadt wird immer besser, dan der guten Instruktion von Dani natuerlich! Vancouver entpuppt sich wirklich als schoene und gemuetliche Stadt.

Apropos Schule: Wuenschen allen die's betrifft einen supertollen und energiegeladenen Start
ins Schuljahr!
Apropos Hector: Er ist jetzt mal Dani's Kumpane, bevor er weiterreist. Wir sind ja gespannt
wohin!?!

.... und Roger, hast du den Beachtitel verteidigt?
.... und es ist immer wieder schoen, von euch zu lesen. Danke fuer eure "Post"!

Of glii Dani & Renate

Mittwoch, 1. August 2007

Hello

Der letzte Eintrag ist schon eine weile her. In dieser Zeit habe ich schon wieder sehr viel erlebt. Momentan ist eine Feuerwerk Wettbewerb im gange. Der dauert 4 Tag. 3 Laender treten gegen einander an, wer das bessere Feuerwerk mit musik zustande bringt. Jeden Abend ist ein anderes Land an der Reihe. Ein Feuerwerk kostet pro Abend ca. 3 Millionen Dollar. (die spinnen ja). Das ganze findet an einer Beach in Vancouver statt. An jedem Abend sind jeweil ca. 300.000 bis zu einer halben Million Menschen dabei. Ein unglaubliches Schauspiel.

Am Samstag ging ich mit ein paar Kollegen von der Schule nach Whistler Mountain. Dies ist eine Skiort der in der naehe von Vancouver liegt. (Fahrzeit ca. 1 h 40 min.) Die Fahrt nach Whistler war einfach fantastisch, atemberaubend oder einfach wunder schoen.
Vom Ort Whistler war ich dann fast ein wenig enttauscht. Ich habe warscheindlich einfach zu viel erwartet, da ich so viel gutes gehoert habe. Aber schlussendlich war es ein schoener Tag, schon nur wegen der Fahrt nach Whistler.

Gestern Dienstag war ich dann auf einem nahegelegenen Berg namens Grease Mountain. Der Berg ist nicht sehr hoch (1300m) aber es war eine echte herausforderung den Berg zu besteigen. Die rund 1000 hoehenmeter bestehen nur aus Treppen. (Naturtreppen) So war ich ziemlich froh als ich nach gut einer Stunde oben angekommen bin. Schlussendlich wurde ich aber mit einer grandiosen aussicht nach Vancouver belohnt.

See you Dani

Dienstag, 24. Juli 2007

Hello

Nun bin ich bereits ueber eine Woche in Vanvouver. Ich habe in dieser Zeit schon sehr viel erlebt.
Vancouver ist eine sehr interessate, vielseitige und lebendige Stadt. Die Leute sind sehr offen und freundlich. Es ist ein Platz den ich euch nur entfehlen kann.
In Vancouver leben ca. 1.8 Millionen Personen. Die Stadt ist eine der Mulitkulturelsten Citys der Welt. Ueber 50 Prozent sind der Leute sind von anderen Kulturen. Das macht es sehr interessant.

Letzten Montag habe ich mit meiner Schule begonnen. Am ersten Tag musste ich einen Einstufungstest absolvieren. Dienstag war dann meiner erster Schultag. Es war ein harter Tag, inzwischen habe ich mich aber an den Schulalltag gewohn. Die Schule faengt jeweils um 9.00 Uhr an und endet fur mich um 13.10 Uhr. Der Rest vom Tag habe ich frei. Leider konnte ich bis jetzt nicht sehr viel unternehmen, da das Wetter nicht wirklich gut ist. Die letzten 6 Tage hat es geregnet. Daher habe ich vorallem Wirtschaftkunde betrieben. Die Pubs und Bars sind gany gut nur das Bier ist einbisschen teuer. :(
Am Abend bietet die Schule verschiedene Aktivitaten. So sind wir letzte Woche an einem Football game gewesen. Da die Regeln in der Schule niemand kennt, war es nicht wirklich interessant, aber ich denke man muss ein solches Spiel erlebt haben. (Das Stadion fast ca. 50.000 Personen und ist gedeckt.)

Ich wunsche weiter hin eine gute zeit.
Gruss Dani

Montag, 16. Juli 2007

Ich bin gut in Vancouver angekommen. Die Reise nach Vancouver hat etwas laenger gedauert als geplant. Der Flug hatte in London ca. 3 Stunden Verspaetung.
Ich kamm dann aber doch noch ca. um 22 Uhr an.
Die Familie bei der ich wohne ist einfach super. In meiner Familie wohnen weitere 2 Students. Beide sind very kind.
Heute Montag hatte ich meinen ersten Schultag. Zuest hatten wir einen Test damit wir in eine Klasse eingeteilt werden konnten. Ich weis jetzt in welcher Klasse ich morgen anfangen werden.

So, ich wuensche euch weiter eine guete Zeit. Sobald ich mehr Informationen habe, werde ich mich wieder melden.

Gruss Dani