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Montag, 23. Juni 2008

Nochmals Thailand...

... und somit das letzte Kapitel unserer grossen Reise!

Unglaublich aber wahr: schwupps, ist es ploetzlich vorbei. ABER wir freuen uns sehr darauf, euch alle wiederzusehen, uns zu Hause wieder einzuleben und hoffentlich den Sommer auch in der Schweiz ein bisschen geniessen zu koennen.

Wir haben uns nun sehr gut erholt vom Reisen, die Ferien auf Koh Samui und Koh Tao haben gut getan. Besonders Koh Tao hat uns sehr gefallen, mit einigen noch nicht total verbauten Straenden, andererseits aber total gemuetlichen Restaurants am Strand in denen feine, kuehle Fruchtshakes und einfach leckeres Essen genossen werden konnte.
Ein spezielles Erlebnis war der Vollmond. Unsere Insel war an diesem Abend fast wie leergefegt, da die Vollmondparty auf der Nachbarsinsel (Koh Pagnang) DER grosse Anziehungspunkt war. Schoen fuer uns, so fiel das Dauerausweichen fuer Roller aus, und es konnte gemuetlich durch die Gassen geschlendert werden.

Die letzten Tage waren wir nun noch in Bangkok unterwegs. Vor allem am Shoppen. ;-)
Am Samstag wagten wir uns ins Gewuehl des riesigen Weekendmarkts in Chatuchak. Ueber 8000 Staende kann man da besuchen.... und einfach hoffen, dass man den Weg raus wieder findet. Ja, wie ihr sieht, wir habens geschafft! Obwohl, auch nicht ganz ohne Anstrengungen.

Nachdem wir gestern noch in einem der riesigen Shopping Zentren herumgestoebert sind, wo man Moebel, Kleider, Elektrogeraete, Souvernirs, Lederwaren, Beautyshops, Massage-Oasen, Restaurants, ....... einfach alles bekommt, haben wir unsere Zeit heute noch dem Koenigspalast gewidmet. Unglaublich, der Prunk, den man da zu sehen bekommt! Da lassen wir die Bilder sprechen.

jo, somit schliessen wir unseren Blog ab.
Es war einfach total genial, immer wieder von euch zu hoeren. Sei es per Gaestebuch oder per Mail, eure News, die News von zu Hause haben wir immer sehr gerne gelesen und extrem geschaetzt.
Schoen war es auch zu spueren, wie ihr in Gedanken, mit Hilfe unseres Blogs mit uns mitreist.
Dafuer moechten wir ganz herzlich Danke sagen!

Also, jetzt choenne mer nome no saege: Tschuessli zaeme, bis seeehr glii weder deheim! Mer froeie ues druf, weder live met uech choenne z kommuniziere!

Donnerstag, 12. Juni 2008

Thailand

Kaum in Bangkok angekommen, durften wir schon die Groesse der Stadt spueren. Wusste doch unser Taxi-Driver nicht wo er unser Hostel findet. Als dann dieser beim Wenden noch den Auspuff abdrueckt und nicht mehr weiterfahren will, stehen wir inmitten des grossen Strassenwirrwarrs, morgens um 2Uhr. Endlich finden wir dann einen Taxifahrer, der uns mitnimmt, weil er weiss wohin...

Anderntags organisierten wir unser Weiterreisen und kundschafteten nur einen kleinen Teil der Stadt aus.
Als es dann wieder aus der Stadt rausging, wurde es uns noch klarer: Autofahren in dieser Stadt ist einfach eine Kunst. Da gibts so viele Strassen, die ueber und untereinander durchgehen. Wir moechten dies nicht selber ausprobieren!

Wir hatten uns entschlossen, die Inseln Thailands etwas auszukunden. Unser erstes Ziel war Koh Chang, im Osten Thailands. Eine schoene, ruhige Insel, auf der wir uns die Zeit nahmen uns an die neue Kultur zu gewoehnen. Auch der Start in die kulinarischen Genuesse dieses Landes ist uns dort geglueckt. Mmmmh, es gibt immer wieder Feines zu geniessen.

Natuerlich liess uns, vor allem Dani, das EM-Fieber, welches wir von euch immer wieder zu spueren bekamen nicht kalt. So konnten wir uns in Koh Chang auch schoen auf das kommende Grossereignis einstimmen....

Quer durchs Land mit Bus und Zug gings dann nach Phuket. Dort bekamen wir die Art Tourismus zu sehen, fuer die Thailand eben auch bekannt ist. Nicht ganz unser Ding, wenn man dauernd Gogo-Shows und was auch immer Angeboten bekommt.
Da gefiel uns der Ausflug zur James Bond Insel schon mehr (wir haben natuerlich dabei ganz fest an alle Jimmy Freaks zu Hause gedacht;-) ). Nebst diesem touristischen Punkt gabs unterwegs auch viel Wissenswertes ueber Thailand zu hoeren.

Nachdem wir auch Koh Phi Phi und die umliegenden Inseln und Straende gesehen, und uns wieder mal beim Schnorcheln an der schoenen Unterwasserwelt erfreut haben, sind wir nun auf dem Weg nach Koh Samui. Auf unseremZwischenhalt in Krabi und spueren seit gestern Mittag mit kurzen Unterbruechen das Nass von oben... Es ist halt auch Regenzeit.

Zu Danis grosser Freude kann die EM sogar auch hier live mitgeschaut werden. Dies jedoch zu Renates Leid, wird man da doch von Frustausrufen geweckt.....

Samstag, 31. Mai 2008

Die kleine "Heimatliche" und die grosse Schoene.

...damit sind natuerlich Adelaide und Sydney gemeint.

Jetzt ists schon eine Woche her, seid wir uns von unserem Camper, der uns sicher ueber eine Distanz von 12 000 km gebracht hat, verabschieden mussten.
In Adelaide durften wir bei Dani's ehemaligen Adelaide-Schulkollegen Robi und seiner Familie "hausen". Da lebten alte Erinnerungen auf und auch unser Englisch wurde wieder mal so richtig intensiv genuetzt...

In der Stadt und Umgebung lebten Dani's Erinnerungen weiter auf und Renate konnte so eine sehr stadtkundige Fuehrung geniessen.

Am Mittwoch flogen wir weiter nach Sydney. Und, obwohl fuer beide das zweite Mal, gabs neben den typischen Sights noch vieles zu entdecken.
So zum Beispiel die schoenen Straende, die im Sommer zum Baden einladen. Auf unserem Marsch von der Bondi zur Coogee Beach lernten wir, dass harte Aussies sich auch im kuehleren Herbst gerne eine Erfrischung (?) im kuehlen Nass goennen. Und sowieso, fuer die Wellensurfer gibts da wohl auch keine Jahreszeit in der man nicht surft.
Wir sind kaum gestartet mit unserem Walk, als wir an der Bondi Beach sogar noch 3 Wale sichteten. Wow, welch Glueck! In Suedamerika, an der australischen Westkueste und in Adelaide hatten wir erhofft Wale zu sehen. Und dann, wenn man nicht dran denkt....

Also, geniesst das warme Wetter zu Hause. Bei uns sollte es ab morgen (in Thailand) auch wieder waermer sein.

Samstag, 24. Mai 2008

Von Darwin nach Adelaide

Als wir nach 3 Fahrtagen in Alice Springs ankamen, war es hier schon einiges kuehler. Angenehme 25 Grad haben die Hitze des Nordens abgeloest. Immer kargere Landschaft flitzte an unseren Fenstern vorbei. Anfaenglich warens Baeume, dann Staeucher, spaeter nur noch Grasbueschel.

Das Highlight in Alice war der Besuch bei der Royal Flying Doctor Station. Bei einer interessanten Fuehrung erfuhren wir viel ueber den Alltag der Aerzte und Krankenschwestern, sowie, dass die 4 Flugis in Alice allesamt aus der Schweiz stammen!
....aber halt, auch die Didgeridoo-Lektion war nicht zu veruebeln. Wenigstens, fuer diejenigen, die einen Ton rausbringen....

Die westlich von Alice gelegenen West MacDonnell Ranges waren ein toller Abstecher. Seit langem konnten wir hier mal wieder Rundwanderungen geniessen, und mussten nicht, wie sonst ueblich, den selben Weg retour laufen. Und was fuer Wanderungen. Als wir den einen Talkessel erblickten kamen wir vor lauter WOW's kaum mehr weiter, so toll war der Blick.
Weiter gings dann mit einer Bewilligung durch Aboriginal Land, zur tiefsten Schlucht Australiens, zum Kings Canyon. Die Waende der Schlucht sind so glatt, dass sie fast wie zurechtgschliffen aussehen.
Und dann kam der grosse Tag, an dem wir Uluru und Kata Tjuta (Ayers Rock und Olgas) bestaunen wollten. Los fuhren wir am Morgen bei nur 4 Grad. Brrrrr. Bis wir dann aber dort waren, konnten wir bei wieder angenehmen 20 Grad die speziellen Felsformationen bewundern. Soviel zu Wueste und Temperaturen.

In Coober Pedy, der Opalstadt, machten wirs wie die Einheimischen. Wir wohnten unter dem Grund, und zwar stellten wir unser Zelt in einem Untergrund Camping auf. War das angenehm warm.
Der Ort selbst ist ganz was Spezielles. Durch die vielen Mienen und die unterirdischen Wohnungen siehts oben aus wie eine riesige Baustelle.

Und schon kamen wir in die Flinders Ranges, eine wunderschoene Gegend, die mit ihren Huegeln und Bergen so ganz ein anderes Bild bietet, als das totale Flach, welches wir bis dahin durchfuhren. Hier bekamen wir auch mal wieder ganz viele Emus und Kaenguruhs zu sehen. Diese waren sehr fest auf Futtersuche, denn der Winterregen scheint nicht so kommen zu wollen.
Ab hier bekamen wir nun endlich auch Australiens Schaffarmen zu Gesicht. Im Norden sahen wir naemlich nur Rinder.
Ja, jetzt gings definitiv Richtung Adelaide. Durch das gruene, huegelige Clare und Barossa Valley, welche beide von farbigen Rebbergen uebersaet waren. In letzterem mussten wir natuerlich auch mal wieder ein bisschen auf Probiertour gehen.
Beide Taeler versetzten uns auch ein bisschen in der Zeit zurueck, so viele schoene und gepflegte alte Wohnhaueser waren da zu bestaunen. Als dann ploetzlich noch ein Oldtimer vor uns fuhr, war das Zeitreisebild perfekt.

Heute morgen sind wir nun in Adelaide angekommen, welches uns mit herrlich sonnigem Spaetherbstwetter begruesste.
Alles weitere dann im nachsten Blog. Und- auf die Fotos muesst ihr euch noch ein, zwei Tage gedulden....

Freitag, 9. Mai 2008

Von Broome nach Darwin

Das erste grosse 4WD-Abenteuer um unseren Allradcamper auszutesten waere die Gibb River Road gewesen. Da die Strasse aber so kurz nach Ende der Regenzeit noch nicht vollkommen passierbar war, begnuegten wir uns halt mit den zwei offenen Abschnitten.
Auf dem Anfangsteil, beim Windjana Gorge hatten wir die Gelegenheit Suesswasserkrokodile in freier Natur und aus naechster Naehe zu beobachten. Diese Spezies ist eher scheu und nur dann gefaehrlich, wenn man sie absichtlich stoert.

Unser naechstes Ziel waren somit die Bungle Bungles. Wow, und hier hatten wir echtes Allradabenteuer. Die Anfahrtsstrecke in den Nationalpark ist nur 50 km, dauert aber durchschnittlich 2-3 h! Fuer die fahrende Person die Herausforderung, fuer die beifahrende die Geduldsprobe... ;-)
Im Park selber wurden wir fuer diese Strapazen mit wunderschoenen Weitblicken ueber die abgerundeten Huegel der Bergkette, schattigen und mit Palmen bewachsenen Schluchten und wirklich abwechslungsreichen Walks belohnt.

Und dann kam schon der zweite Gibb River Road Teil, der Endteil naemlich. Hier genossen wir zwei Tage in El Questro, einem Wilderness Park. Auf dieser riesigen Farm unternahmen wir weitere Walks. Jeder ein echter Genuss. In schattigen Schluchten, und zum Schluss jeweils ein wasserfallgespeistes Naturseeli. Herrlich, diese Erfrischungen! Auch unser Camper durfte da manche "Wasserloch-durchfahr-Erfrischung" geniesssen.

Kurz vor Darwin mussten wir natuerlich den Abstecher in den groessten Nationalpark Australiens machen, den Kakadu NP. Leider bekamen wir nur 2 Leistenkroks zu Gesicht, naja, vielleicht auch besser so. Denn diesen moechten wir echt nicht zu Nahe kommen!
Sehr schoen waren hier die Feuchtgebiete, die sich ueber weite Teile des Parks ziehen, sowie die vielen Felsmalereien der Aborigines die man hier anschauen kann. Dieser Park ist uebrigens Eigentum der Aborigines, welcher an den Staat verpachtet wurde, um gemeinsam (!) diesen Park allen zugaenglich zu machen um diese Schoenheiten bewundern zu koennen.

Uebrigens, jammern lohnt sich scheinbar. Denn nachdem wir Euch in Broome ueber die Muecken und nicht abkuehlenden Naechte was vorgejammert hatten, hats gebessert :-)), erst im Kakadu bekamen wir mal wieder die stechenden Plaggeister zu Tausenden zu spueren und zu hoeren.

Darwin ist nun ausgekundschaftet und das Stadtfeeling mal wieder genossen. Eine sehr gemuetliche Stadt; man hat gar nicht das Gefuehl in einer Stadt von 90 000 Einwohnern zu sein. Besonders auffallend sind die vielen grossen, schattenspendenden Baeume und Palmen, sowie die gemuetlichen Plaetze um sich zu verweilen.

Ja, Kaenguruhs haben wir inzwischen einige mehr gesehen. Einmal waren diese sogar die ganze Nacht um unser Camp praesent und haben gemuetlich geweidet. Ein geniales Erlebnis!

Wir erzaehlen hier immer von der erst geendeten Regenzeit. Die hinterlaesst zwar einige nun unpassierbare Strassen (wie oben erwaehnt), aber auch sehr viel wunderschoenes. Beispielsweise haben alle Wasserfaelle auch Wasser, und bieten uns demetsprechend schoene Blicke. Auch die Landschaft ist extrem interessant zu beobachen.
Auf unserer Reise nach Broome wars wie auf einen Schlag ploetzlich sehr gruen. Nach einigen Tagen entdeckten wir ploetzlich, dass da einiges zu bluehen beginnt und mit jedem Tag mehr wird.
Dann schoss ploetzlich das Gras in die Hoehe, zum Teil ueber 2 Meter hoch und wurde braun. Somit begannen wir auch die ersten Buschfeuer zu sichten. Diese sind um diese Jahreszeit aber eigentlich alle gelegt und kontrolliert, und helfen so, die gefaehrlichen Feuer gegen Ende der Trockenzeit zu verringern.
Und wenn dann so ein Feuer, wie man sie jetzt sieht vorbei ist, beginnts wieder zu spriessen: noch gruener, hat man das Gefuehl!

Schoen, ist bei euch der Fruehling auch endlich angekommen! Bei uns gehts nun weiter Richtung Sueden, wo wir dann fuer ein paar Tage den Aussie-Winter zu spueren bekommen werden....

Mittwoch, 23. April 2008

Von Perth nach Broome

Unglaublich wie die Zeit laeuft. Jetzt sind wir auch schon bald drei Wochen im Aussie-Land!
Gestartet sind wir in Perth, wo wir Schulers Gastfreundschaft geniessen konnten, von den Kids auf Trab gehalten wurden und die Umgebung auskundschafteten.
Perth, die moderne Hauptstadt Westaustraliens; Freemantle, mit den vielen unglaublich schoenen Gebaeuden aus den Jahren 1850/1900; Rottnest Island, eine Perth vorgelagerte Insel, die hauptsaechich zu Fuss oder, wie wir das taten, mit dem Velo ausgekundschaftet werden kann. Dort trafen wir auf wunderschoene Straende, sahen Delfine vorbeischwimmen und vergassen beim Beobachten der Quokkas (kleinste Kaenguruh-Art) die Zeit.

Und dann gings los Richtung Norden, mit unserem Wicked-Camper.
Erstes Ziel war die Pinnacles Desert. Eine Sandwueste, vollgespickt mit gegen 3 Meter hohen Felssplittern.
Anderntags starteten wir mit einem Besuch im einzigen selbstaendigen Staat innerhalb Australiens. In der Hutt River Province wurden wir persoenlich von Prinz Leonard begruesst und genossen eine Fuehrung durch sein kleines Reich, er praesentierte uns die Waehrung und die neueste Briefmarkenkollektion. Natuerlich bekamen wir hier auch einen Ein- und Ausreisestempel verpasst. Die Hutt River Province zaehlt ganze 30 feste Einwohner. Die Staatsangehoerigkeit kann aber fuer nicht allzuviel Geld erkauft werden. Daher gibt es weltweit viel mehr Hutt-River-Provincler, als man denkt...
Im Kalbarri Nationalpark bekamen wir zum ersten Mal die gegen Norden immer heisseren Temperaturen zu spueren. (40 Grad +?)
Nichtsdestotrotz versuchten wir standzuhalten und bestaunten die knallroten Felsen an der Kueste und in der grossen Schlucht.
In der Shark Bay konnten wir von einer Klippe her Haie und Teufelsrochen beobachten. Als eine der Rochen sogar noch begann Luftspruenge zu machen,..........ein geniales Bild! Hier in der Naehe hatten wir ein weiteres Mal die Moeglichkeit, Delfine zu sehen. Die kamen wirklich fast ans Ufer. Toll, diese immer laechelnden Tiere mal so genau studieren zu koennen!
Dann kamen wir nach Exmouth, ans Ningaloo Reef. Mit den schoenen Straenden, dem warmen Wasser und den farbigen Fischen kam fast Fiji-Feeling auf. Nur die schattenspendenden Palmen fehlten noch.
Fertig Meer, weiter gings Richtung Tom Price. Hier in der Gegend wird sehr viel Eisenerz abgebaut; ein wichtiges Exportgut fuer Australien. Dies war auch unser Ausgangspunkt fuer den Karijini Nationalpark. Zwei Tage kuehle Schluchten und deren Pools und Gesteine erforschen machten Spass.
In Port Headland sahen wir den zweiten wichtigen Teil der Tom Price/Eisenerz-Geschichte: die extrem langen Zuege (bis 4 km lang), die das Eisenerz transportieren, und die riesigen Frachtschiffe (bis 300 m lang und mit bis zu 220 000 t beladen!), die halt immer wieder ein Staunen hervorrufen.
An der 80 Mile Beach konnten wir uns leider nicht abkuehlen. Unglaublich, wir mussten sicher fast 1 Kilometer marschieren, bis wir bei Ebbe endlich beim Wasser waren. So flach ist dieser Strand.
In Broome bekamen wir ein bisschen die Geschichte des Tropenstaedtchens zu spueren. Die Asier, die hier sehr wichtig waren und zu den ersten Perlentauchern hier gehoerten, haben an Hauesern und mit vielen kleinen Nuancen ihre Spuren hinterlassen.
Hier konnten wir auch wunderschoene Sonnenuntergaenge geniessen. Einmal sogar so richtig Touri-kitschig auf einem Kamelruecken.......

Echsen, Emus, Kakadus, Papageien uns Wellensittiche koenne wir hier zu Hauf in freier Natur sehen oder hoeren. :-) Nur, die Kaenguruhs haben sich bis jetzt eher spaerlich gezeigt. Aber, da haben wir ja noch ein bisschen Zeit.
Die Fliegenschwaerme, die uns einige Tage ziemlich plagten scheinen vorbei zu sein. Dafuer kaempfen wir nun abends mit Muecken und wenig Abkuehlung.
Dies, die kleinen Wermutstropfen, so nebenbei....

Samstag, 5. April 2008

"Bula" und "Iselei"

... diese zwei Woerter zogen sich wie ein roter Faden durch unsere Fiji-Zeit. Auf jeder der 4 Inseln der Yasawa-Inselgruppe, welche wir besuchten, wurden wir mit dem froehlichen "Bula-Song" und einem riesen "BULA" (Hallo) begruesst. Mit dem eher melancholischen "Iselei-Song" wurden wir dann wieder verabschiedet..

In den einfachen und familiaeren Backpacker-Resorts lernten wir den Fiji-way-of-life hautnah kennen:
- das herzliche Lachen, welches immer und immer wieder zu hoeren ist.
- die Fiji-Time. Alles ist erledigt, aber ohne Stress und mit viel Humor.
- die abendliche Kava Zeremonie, die die Menschen zusammenbringt zum Erzaehlen, Singen,...
Kava ist ein sehr bitteres Getraenk, welches aus der Wurzel eines speziellen Baumes hergestellt wird.
- Blumendeko im Haar, als Tisch- oder Zimmerdeko,....
- das Lovo Dinner, ein dem neuseelaendischen "Hangi" aehnliches Essen, welches mehrere Stunden im Erdofen gegart wird.
- ... und Maenner im Wickelrock.

Ansonsten haben wir einfach genossen mal nichts zu tun. Kein planen und organisieren, einfach nur zu relaxen, die Waerme zu geniessen und in einem Buch zu lesen.
Zur Abwechslung goennten wir uns mal eine "Kaum-Abkuehlung" im klaren Meerwasser, schnorcheln (Dani ist sogar zum Haischnorcheln mit), eine Hoehlentour, einem Gipfelwalk um den Sonnenuntergang zu geniessen, oder auf der kleisten Insel ein Walk rundherum (in ganzen 30 Minuten! )
... und Dani hat seine Beach-Volley-Saison gestartet. ;-)

Ja, und dies alles bei riesigem Wetterglueck. Nachdem unser 2. Tag verregnet gewesen war (es geht gegen Ende der Regenzeit), konnten wir den Rest bei Bilderbuchwetter geniessen.

Kleine Anmerkung: Temperaturen bei Sonne und Regen um die 25-30 Grad.....

Donnerstag, 27. März 2008

Die Suedinsel zum Zweiten

Die Westkueste begruesste uns mit strahlendem Sonnenschein und wilden, tosenden Wellen. Unsere erste Station war Franz Josef, das Doerfli direkt beim Franz Josef Glacier. Von dort aus erkundeten wir mit einigen kuerzeren Wanderungen diesen und den Fox Glacier. Schoene Gletscher; aber wir mussten merken, dass wir von den patagonischen Gletschern her schon ein bisschen verwoehnt waren was Groesse und Schoenheit anbelangt.
Um den Gletschertag speziell ausklingen zu lassen, machten wir nach dem Znacht einen kurzen Abstecher ans Meer, ins Mini-Doerfli Okarito. Geniale Abendstimmung mit tollem Licht und Wellenspiel bekamen dort wir zum "Dessert" serviert. In dieser Gegend ist auch eine Kiwivogelart heimisch. Ausser dem Kiwi auf dem "Achtung Kiwi"-Schild bekamen wir leider keinen zu sehen...

Auf dem Weg nach Wanaka machten wir halt in Haast, einem super kleinen Kaff, in dem kaum Menschen, dafuer Millionen Sandflies zu Hause sind. Um das Zelt aufzustellen mussten wir uns regelrecht einmummen, um nicht total verstochen zu werden. Dementsprechend waren dann auch "nur" unsere Haende so richtig verstochen....

Nach dem Haast Pass hatten wir die laestigen Viecher dann definitiv hinter uns gelassen und konnten so die spaetsommerlichen Tage in Wanaka ausgiebig mit Wandern geniessen.

Die Ostertage verbrachten wir im Mount Cook-Gebiet, wo wir am Karsamstag fast bei winterlichen Temperaturen aufwachten. Dementsprechend war der Tag auch sehr trueb und verhangen, so dass wir statt Wandern eher ein bisschen der Waerme nach gingen.
Der Osterhase scheint uns dieses Jahr nicht gefunden zu haben. Jedefalls, wurden wir auf der Nestli-Suche nicht fuendig. ;-) ABER wir glauben, das hat der Osterhase extra so gemacht. Er wusste, dass wir uns viel mehr an einem klaren und sonnigen Tag mit super Sicht auf den Mt. Cook freuen wuerden.

So konnte Dani unsere Suppe zum Osterlunch dann vor perfektem Panorama kochen....
Ueber Lake Tekapo gings wieder zurueck nach Christchurch.
Waschen, packen, und ein gemuetlicher Abend mit Renates Cousine Jolanda, die grad am Englisch lernen ist, rundeten unseren Neuseeland-Trip ab.

Und nun sind wir auf dem Weg in die "Ferien"! Fiji, heisst unser Ziel.....

Samstag, 22. März 2008

Frohe Ostern!

Diese Wuensche kommen aus dem kuehlen, fast winterlichen Mount Cook-Gebiet. Nach 3 fast hochsommerlichen Tagen in Wanaka, sind wir sehr froh, haben wir die warmen Sachen nicht mit nach Hause gegeben....

....uebrigens, auch hier findet man den Lindt Goldhasen. Der scheint ja weltbekannt zu sein.....

Sonntag, 16. März 2008

Die Suedinsel zum Ersten

Eine laenger Tour durch den Abel Tasman Nationalpark liessen wir uns nicht entgehen. Die Motivation am Startmorgen war zwar nicht wie sie sollte, wurden wir doch von stroemendem Regen in den Tag begruesst. Zum Glueck entschied sich Petrus aber den Hahn abzudrehen bevor wir uns ins Kajak setzten und lospadelten. So wurden wir nur noch ab und zu von Wellen benetzt. Da wir am ersten Tag noch weiter in den Park hinein wollten als wir mit dem Kajak kamen, liessen wir uns mit dem Wassertaxi chauffieren.
Waehrend den naechsten drei Tagen wanderten wir wieder raus und genossen es nach huegeligen Abschnitten durch den Regenwald immer wieder, den schoenen goldenen Straende entlang zu marschieren.

Nachdem wir wieder zurueck in der Zivilisation waren, gings noch weiter nordwaerts, in die Golden Bay. Hier wurde frueher viel Gold gefunden, daher der Name. Wir vier machten uns aber nicht auf Goldsuche, sondern erkundeten einfach die Gegend. An der Wharariki Beach liessen wir uns von den Duenen, dem vielen Sand, Felsformationen im Wasser und jungen Seehunden verzaubern und merkten kaum wie die Zeit verging. Beim Cape Farewell standen wir am allernoerdlichsten Punkt der Suedinsel und vom Farewell Spit aus bewunderten wir die dort sehr flache See.

Fuer die drei Weinliebhaber unseres Grueppchens war natuerlich der Aufenthalt im Weingebiet um Blenheim herum ein Highlight.
Auch in Kaikoura, dem Wal- und Delfinwatching-Mekka machten wir einen Halt. Unglaublich, am Strand, direkt hinter unserem Hostel bekamen diejenigen, die frueh aufstehen mochten um den Sonnenuntergang zu sehen sogar Delfine dazu geliefert....

Und schon kamen wir zum letzten Halt, mit unseren zwei Besuchern. In Christchurch verbrachten wir Stunden mit Sightseen oder weiterorganisieren und bekamen den beruehmten Wizard, der jeden Mittag auf dem Cathedral Square reveriert zu Gesicht.
Tja, und am Freitag Abend hiess es dann Abschied nehmen von Martina und Rolf.

Fuer uns gings dann am Samstag ueber den Arthurs Pass an die Westkueste. Mehr darueber beim naechsten Mal....

Donnerstag, 28. Februar 2008

Neuseelands Nordinsel

Nachdem wir den Freitag 15. Februar sozusagen uebersprungen hatten (sind ja ueber die Datumsgrenze geflogen), kamen wir am Samstag morgen frueh in Auckland an. Fuer Renate fuehlte sich dies fast an wie ein "heimkommen". Aber auch bei Dani kamen Erinnerungen auf, die wir dann am Samstag und Sonntag ein bisschen auffrischten, Stammkafis suchten, und einfach das Kiwileben auf uns wirken liessen.
Wir hatten uns ja so sehr darauf gefreut, dass wir uns von nun an wieder besser mitteilen koennen, das uns Englisch halt doch gelaeufiger ist als Spanisch; aber wir ertappten uns immer wieder, wie wir in Gedanken dabei waren Saetze auf Spanisch "vorzubroesmeln", damits dann klappt.....

Mitten in der Nacht auf Montag konnten wir dann auf dem Flughafen Martina und Rolf in Empfang nehmen. Freudiges Wiedersehen, und das Austauschen vieler grossen und kleinen News brachte uns erst ziemlich gegen Morgen ein bisschen Schlaf.
Die naechsten zwei Tage war dann Sightseeing angesagt und natuerlich liessen wir uns das Nachtessen auf dem Skytower nicht entgehen.

So kam dann auch der Tag, an dem wir uns motorisiert in den Linksverkehr wagten. (Ausser gelegentlichem scheibenwischerlen statt blinken geht bis jetzt alles glatt.)
Die Coromandel Halbinsel zeigte sich von der schoenen Seite, so dass wir an einem wunderschoenen Camping mit Sicht auf eine Bucht gesaeumt mit Huegeln und Mangrovenwaeldchen mal wieder zelteten.
Nachdem wir die Felsvormation des Catherdral Cove und die Hot Water Beach besucht hatten (leider waren wir zu spaet um noch in den Genuss eines Bades im Sandpool zu kommen, die Flut war schon wieder am Kommen), fuhren wir weiter nach Rotorua, dem Zentrum der vulkanischen Sehenswuerdigkeiten. Erstaunlich, dass man sich an einem nach faulen Eiern riechenden Ort niederlaesst und eine Stadt erbaut. Hier machten wir einen Walk durch ein vulkanisches Tal, in dem wir die vielen Farbenprachten der Gesteine und des Wassers, und x heisse Quellen bestaunen konnten.
Abends machten wir auch einmal eine Maoritour mit. Die war zwar touristisch, aber sehr interessant und informativ. Wir bekamen einen sehr guten Einblick in deren Braeuche von frueher, aber auch, wie sie diese heute noch pflegen. Zum Abschluss wurde uns ein Hangi seviert, ein traditionelles Essen mit Kartoffeln, Kumara (Suesskartoffel), Gemuese, Poulet und Lamm. Dies wurde alles gleichzeitig in einem Erdofen gekocht.

Naechste Station Waitomo Caves. Wir konnten uns am Abend schon mal auf die vielen Gluehwuermchen einstimmen lassen, indem wir einen kleinen walk machten. Anderntags wagten sich Rolf und Dani dann in ein Abseiling, Blackwaterrafting durch Gluehwuermchenhoehlen und Kletterabenteuer, waehrend Martina und Renate eine eher ruhigere Tour in eine Gluehwuermchen- und in eine Stalaktiten/Stalagmitenhoehle unternahmen.

Von Turangi aus stuerzten wir uns dann ins "Gaensemarsch"-Abenteuer Tongariro Crossing. Die Wanderung entlang Vulkankratern und in vulkanischer Umgebung war wunderschoen. Nur, da dies einer der schoensten Walks sein soll, ist der auch seeeeeeehr ueberlaufen. Was Renate vor 8 Jahren schon als schlimm empfand war eigentlich Peanuts gegen diesen Menschenauflauf!

Auf dem Weg nach Wellington, wo wir morgen auf die Faehre in den Sueden gehen, nutzten wir das schoene Wetter, um auch mal einen der vielen einsamen Straende ein bisschen fuer uns zu beschlagnahmen.
Denn, nachdem hier anscheinend Dezember und Januar sehr trocken waren (wie unser Sommer'03) kam mit uns der Regen....

Reicht deine Energie noch fuer ein paar Bilder?

Donnerstag, 14. Februar 2008

Das letzte Kapitel Suedamerika

Nach unserer definitiv laengsten Fahrt im Bus, stiegen wir nach 30 Stunden in Bariloche, der sogenannten argentinischen Schweiz aus. Ja, mit den vielen Seen, den Huegeln und Bergen drumherum kam das wirklich ziemlich nahe.
Auf den Speisekarten fand man natuerlich frische Forellen und FONDUE. (Wir konnten uns bei den heissen Sommertemperaturen gut zurueckhalten.)
Auch Schoggi wurde ueberall hergestellt und jeden Tag liefen wir mindestens einem Bernhardiner ueber den Weg. Diese waren sogar meistens auch mit dem Rettungsfaesschen ausgeruestet!
Um diese vielen "nach zu Hause riechenden Clichees" herum sind wir viel gewandert und haben die glasklaren Seen genossen.
In Mendoza erlebten wir nach 4 sonnigen Wochen, wie sich das Zelten bei Regen anfuehlt. Trotzdem machten wir uns auf, um in dieser Weinbauregion bei einem Weinbauern ein Troepfchen zu degustieren. Und sage und schreibe, konnten wir dies dann sogar auf der Terrasse der "Bodega" tun.

Seit Sonntag Abend sind wir nun in Chile und haben Valparaiso, die farbige Hafenstadt mit den vielen Standseilbahnen erkundet und Santiago de Chile etwas abgeklappert. Hier genossen wir auch eines der besten Hostels, das wir in Suedamerika angetroffen haben. Mit Swimmingpool und vielen gemuetlichen Ecken zum Sein.

Heute Nacht fliegen wir weiter. New Zealand we're on our way!
....und bald schon koennen wir dort Martina und Rolf in Empfang nehmen.

Freitag, 1. Februar 2008

Weitere Wunder der Natur

In El Calafate, dem suedlichsten Punkt unserer Reise durch Suedamerika, bestaunten wir den Perito Moreno Gletscher. Der ist einfach riesig, und wie man sagt waechst der taeglich in seinem Innern weitere 2 Meter! Es war einfach gigantisch, die verschiedenen Blaufaerbungen des Eises zu beobachten, das Knacken des Eises zu beolauschen und dann von Zeit zu Zeit zu sehen, wie ein Eisblock in den See faellt.

4 Busstunden weiter, verbrachten wir fast eine Woche in El Chaltén. Das Dorf ist erst 22-jaehrig und steht als einziger Ort innerhalb der Grenzen des Parque Nacional de los Glaciares, Argentiniens groesstem Nationalpark. Und, da wird alles gemacht, um den Kletter- und Wanderfreaks noch mehr bieten zu koennen. Es wird gebaut wie verrueckt. Strassen, Hotels...

Aber ringsherum liegt ein Paradies. Die Wanderungen, die wir unternommen haben, haben uns immer wieder zum Staunen gebracht, und immer wieder musste man einfach den Blick geniessen. Auf unserer Dreitagestour zum Beispiel, wanderten wir durch lichte Waelder, Wiesen, Moore, trafen zwischendurch mal wieder auf einen Feldhasen, marschierten an Gletscherseen vorbei und immer mit Sicht auf Gletscher und Berge. Am ersten Tag war dies der Cerro Torre und seine Kumpanen, an den anderen beiden Tagen der Cerro Fitz Roy und Konsorte.
Jeweils am Mittag waren wir im Camp angelangt, stellten unser Zelt auf und konnten dann noch ein Stueck weiterwandern, um die besagten Berge noch naeher sehen zu koennen. Bis sich der Torre dann aber endlich mal ohne Wolke zeigte war unsere Geduld sehr gefragt. Um 7 Uhr abends war er dann endlich so guetig.... Und, das war dann auch der einzige wirklich wolkige Tag gewesen.

Die Sommertage hier unten sind etwas sehr schoenes, denn so um 23.30 ist es dann mal einigermassen dunkel. Und so versteht man sehr gut, warum die Argentinier meist erst nach 22.00 Uhr ans Znachtessen denken.
Damit der Hunger bis dahin aber nicht allzugross wird, gibt's hier die "Matezeit". Zwischen 5 und 6 Uhr, sieht man ueberall Thermoskruege, die hervorgezauebert werden und dann wird Mate, eine Auslaendern eher weniger mundende Kraeuterteemischung, getrunken und Galletas gegessen (Krackers oder Guetzli). Aber nicht dass man dann fuer alle eine Tasse hat. Nein, die wird herumgegeben und aus einem "Roehrli" mit unten angehaengtem Filter getrunken. Ein sehr lustiges Spektakel, denn alle paar Schlueckchen muss neues Wasser aufgefuellt werden, da die Tasse bis 2/3 mit der Teemischung gefuellt ist.

Ihr werdet momentan wahrscheinlich eher anderes als Tee trinken..... mer woensched allne Fasnaechtler e ruedigi Fasnacht, ond allne andere, tolli Teag im Schnee!

Dienstag, 22. Januar 2008

Wasserfaelle, Grosstadtleben und Meeresbewohner

Unsere Reise von Salta nach Puerto Iguazu war bis anhin unsere laengste Busfahrt. 22h....
In Iguazu wurden wir mal wieder von tropischer Hitze begruesst und haben hier auch seit langem wieder einmal unser Zelt aufgeschlagen.
Die Faelle waren einfach eine Wucht, ein ueberwaeltigender Anblick. Wo man auch hinsah fiel Wasser von einem sehr weiten Plateau. Da konnten wir einfach nur staunen und die Erfrischung geniessen, die uns die spritzende Gischt bot! ;-)

In Buenos Aires genossen wir Landeier mal wieder das Grossstadtleben. Und dies wie der Name schon sagt, bei erstaunlich guter Luft. Wir schlenderten durch den Hafen, durch verschiedene Stadtteile welche mit Tangomusik erfuellt waren, besuchten das 150-jaehrige Cafe Tortoni, welches noch immer im selben Stil wie damals gehalten ist, verfolgten Evitas Spuren, bestaunten Tangotaenzer, versuchten selber ein paar Schritte; und haben es geschafft, eine ueber 20-spurige Strasse zu ueberqueren.

Auf dem Weg nach Patagonien haben wirArgentiniens Farmgebiete durchquert, und viele Sonnenblumen- und Getreidefelder, sowie x Kuhfarmen passiert. Die Landschaft erinnerte uns sehr an Alberta oder Saskatchewan (Kanada), so flach war es; nur ein bisschen gruener. Kurz vor unserem naechsten Ziel, Puerto Madryn begann dann die eintoenige, karge Buschlandschaft Patagoniens ueberhand zu nehmen. Hier bekamen wir dann auch eine "neue" Lamaart, die Guanacos zu Gesicht, und viele Merinoschaffarmen.
Da Puerto Madryn am Atlantik liegt, konnten wir mal wieder das Strandleben geniessen. Unser Hauptziel aber war, ein paar verschiedene Meeresbewohner kennenzulernen. Wir sahen See-Elefanten herumdoesen, Seeloewen, die sich immer wieder laut und kaempferisch in Szene setzten und Magellan-Pinguine. Etwas suedlich von Puerto Madryn liegt deren Kolonie, welche mit ueber 1'000'000 Pinguinen zur zweitgroessten Kolonie nach der Antarktis zaehlt. Das war ein sehr interessantes und witziges Erlebnis, den Pingus zuzuschauen wie sie ihre Jungen fuetterten, schliefen, zum Meer watschelten und dann dort ungeahnt lustige Kapriolen auffuehrten.
Ein Schauspiel blieb uns jedoch verwehrt. Wenn man naemlich viel Glueck hat, koennte man Orcas zuschauen, die sich am Strand gerade ein Seeloewen-Junges, oder ein Weibchen erbeuten....

Dienstag, 8. Januar 2008

Durch die Wueste in eine neue Welt...

Auf dem Weg ins Wuestenabenteuer machten wir noch ein paar Stopps.
... Sucre:
- mal wieder eine sehr weisse Stadt, wie Peru's Arequipa.
- hier wurden wir von Bettlern und Schuhputzern fast belagert. Scheinbar sei dies nur zwischen Weihnachten und Neujahr so, denn die Bauern aus umliegenden Doerfern kaemen dann in die Stadt
- mmmmh, mal wieder feine Schoggi gegessen. Man sagt, Sucre sei die Schoggihauptstadt...
- Dinosaurier Fussspuren bestaunt
... Postosi:
- Dani hat mit Ursin zusammen den Abstieg in die Silberminen gewagt und den Arbeitern zugeschaut, die immer noch reine Handarbeit ausfuehren.
- Stadt der unzaehligen Kirchen, mit speziellen Tuermen und genialen Tuerfresken.
- hoechstgelegene Stadt der Welt (4060 m. u. M)
... auf dem Weg nach Uyumi erlebten wir eine lange und holprige Busfahrt in der hintersten Reihe, aber mit genialen Views auf Felsformationen, wildlebende Vikunjas und Lamas.
... die Einfahrt in Uyumi schockte uns. Die bringen ihren Abfall einfach aus dem Ort raus, und da alles flach ist ringsum, gleicht die Gegend einer riesigen Muellhalde :-(
... die Tour durch die Wuesten, von Uyumi nach San Pedro de Atacama (Chile):
- auf dem Zugsfriedhof konnten wir verrostete Zugskompositionen bestaunen. Jedoch, dass die schon 300 Jahre da liegen sollen........, da konnten wir unseren Guide nicht ganz ernst nehmen.
- die Salzwueste war was Spezielles. Wenn man drauf laeuft, koennte man meinen, es sei gefrorener Schnee, nur eben ists nicht glatt.
- mitten aus dem Weiss ragte die Isla de los Pescadores. Ein Huegel mit Kakteenwald bedeckt. Genial, die Kakteen waren bis zu 12 Meter hoch, und zum Teil ueber 1000 Jahre alt. Das Gestein auf dem Huegel, waren Korallen, die vor xxx Millionen Jahren in diesem Meer lagen.
- unser erstes "Vizcacha" gesichtet (eine Art Kaninchen-Eichhoernchen-Mischung, die mit dem Chinchilla verwandt ist)
- weitere Wuesteregionen durchquert, welche mit Felsformationen gespickt waren, wie zum Beispiel die Salvador Dali Wueste.
- die rote, gruene und weisse Lagune zeigte sich wegen dem bewoelkten Wetter nicht von der besten Seite, aber wir konnten die Farben dennoch sehen, und vor allem die Flamingos bestaunen, die zu hunderten dort weilten.
- 2 1/2 Tage im Auto und in der Wueste muessen nicht langweilig sein; gerade wenn man so abwechslungsreiche Landschaften in diversen Farbvariationen bestaunen kann.

An der Grenze zu Chile, auf 4500 m. u. M endete diese Tour und wir tauchten auf dem Weg nach San Pedro auf 2500 m. u. M, und in eine total andere Welt ein!
Jetzt befinden wir uns in Salta, Argentinien, auf dem Weg zu den Iguazu-Faellen.
Wir koennen nur sagen, Argentinien und Chile sind so anders als Peru und Bolivien.
Alles ist wieder teurer, aber auch fortschrittlicher. Die Strassen sind besser; die Haeuser sind wieder ringsum verputzt und gestrichen, nicht nur an der Hauptfront; die Autos sind moderner und zu jedem Haushalt scheint auch wieder eins zu gehoeren; dementsprechend findet man weniger Taxis; die Ueberlandbuesse sind viel moderner und in der Stadt fahren Busse wie wir sie von zu Hause kennen. Vollgestopfte "Collectiovos" (Toyotabuessli) haben wir bis jetzt keine mehr gesehen.
Und es gibt wieder richtige Einkaufszentren. Das heisst auch, dass CD's wieder Originale sind. (Fertig mit guenstigen Kopien)