...damit sind natuerlich Adelaide und Sydney gemeint.
Jetzt ists schon eine Woche her, seid wir uns von unserem Camper, der uns sicher ueber eine Distanz von 12 000 km gebracht hat, verabschieden mussten.
In Adelaide durften wir bei Dani's ehemaligen Adelaide-Schulkollegen Robi und seiner Familie "hausen". Da lebten alte Erinnerungen auf und auch unser Englisch wurde wieder mal so richtig intensiv genuetzt...
In der Stadt und Umgebung lebten Dani's Erinnerungen weiter auf und Renate konnte so eine sehr stadtkundige Fuehrung geniessen.
Am Mittwoch flogen wir weiter nach Sydney. Und, obwohl fuer beide das zweite Mal, gabs neben den typischen Sights noch vieles zu entdecken.
So zum Beispiel die schoenen Straende, die im Sommer zum Baden einladen. Auf unserem Marsch von der Bondi zur Coogee Beach lernten wir, dass harte Aussies sich auch im kuehleren Herbst gerne eine Erfrischung (?) im kuehlen Nass goennen. Und sowieso, fuer die Wellensurfer gibts da wohl auch keine Jahreszeit in der man nicht surft.
Wir sind kaum gestartet mit unserem Walk, als wir an der Bondi Beach sogar noch 3 Wale sichteten. Wow, welch Glueck! In Suedamerika, an der australischen Westkueste und in Adelaide hatten wir erhofft Wale zu sehen. Und dann, wenn man nicht dran denkt....
Also, geniesst das warme Wetter zu Hause. Bei uns sollte es ab morgen (in Thailand) auch wieder waermer sein.
Reiseziele
Kanada /Peru /Bolivien /Argentinien /Chile /Neuseeland /Australien /
Suedsee /Thailand
Suedsee /Thailand
Samstag, 31. Mai 2008
Samstag, 24. Mai 2008
Von Darwin nach Adelaide
Als wir nach 3 Fahrtagen in Alice Springs ankamen, war es hier schon einiges kuehler. Angenehme 25 Grad haben die Hitze des Nordens abgeloest. Immer kargere Landschaft flitzte an unseren Fenstern vorbei. Anfaenglich warens Baeume, dann Staeucher, spaeter nur noch Grasbueschel.
Das Highlight in Alice war der Besuch bei der Royal Flying Doctor Station. Bei einer interessanten Fuehrung erfuhren wir viel ueber den Alltag der Aerzte und Krankenschwestern, sowie, dass die 4 Flugis in Alice allesamt aus der Schweiz stammen!
....aber halt, auch die Didgeridoo-Lektion war nicht zu veruebeln. Wenigstens, fuer diejenigen, die einen Ton rausbringen....
Die westlich von Alice gelegenen West MacDonnell Ranges waren ein toller Abstecher. Seit langem konnten wir hier mal wieder Rundwanderungen geniessen, und mussten nicht, wie sonst ueblich, den selben Weg retour laufen. Und was fuer Wanderungen. Als wir den einen Talkessel erblickten kamen wir vor lauter WOW's kaum mehr weiter, so toll war der Blick.
Weiter gings dann mit einer Bewilligung durch Aboriginal Land, zur tiefsten Schlucht Australiens, zum Kings Canyon. Die Waende der Schlucht sind so glatt, dass sie fast wie zurechtgschliffen aussehen.
Und dann kam der grosse Tag, an dem wir Uluru und Kata Tjuta (Ayers Rock und Olgas) bestaunen wollten. Los fuhren wir am Morgen bei nur 4 Grad. Brrrrr. Bis wir dann aber dort waren, konnten wir bei wieder angenehmen 20 Grad die speziellen Felsformationen bewundern. Soviel zu Wueste und Temperaturen.
In Coober Pedy, der Opalstadt, machten wirs wie die Einheimischen. Wir wohnten unter dem Grund, und zwar stellten wir unser Zelt in einem Untergrund Camping auf. War das angenehm warm.
Der Ort selbst ist ganz was Spezielles. Durch die vielen Mienen und die unterirdischen Wohnungen siehts oben aus wie eine riesige Baustelle.
Und schon kamen wir in die Flinders Ranges, eine wunderschoene Gegend, die mit ihren Huegeln und Bergen so ganz ein anderes Bild bietet, als das totale Flach, welches wir bis dahin durchfuhren. Hier bekamen wir auch mal wieder ganz viele Emus und Kaenguruhs zu sehen. Diese waren sehr fest auf Futtersuche, denn der Winterregen scheint nicht so kommen zu wollen.
Ab hier bekamen wir nun endlich auch Australiens Schaffarmen zu Gesicht. Im Norden sahen wir naemlich nur Rinder.
Ja, jetzt gings definitiv Richtung Adelaide. Durch das gruene, huegelige Clare und Barossa Valley, welche beide von farbigen Rebbergen uebersaet waren. In letzterem mussten wir natuerlich auch mal wieder ein bisschen auf Probiertour gehen.
Beide Taeler versetzten uns auch ein bisschen in der Zeit zurueck, so viele schoene und gepflegte alte Wohnhaueser waren da zu bestaunen. Als dann ploetzlich noch ein Oldtimer vor uns fuhr, war das Zeitreisebild perfekt.
Heute morgen sind wir nun in Adelaide angekommen, welches uns mit herrlich sonnigem Spaetherbstwetter begruesste.
Alles weitere dann im nachsten Blog. Und- auf die Fotos muesst ihr euch noch ein, zwei Tage gedulden....
Das Highlight in Alice war der Besuch bei der Royal Flying Doctor Station. Bei einer interessanten Fuehrung erfuhren wir viel ueber den Alltag der Aerzte und Krankenschwestern, sowie, dass die 4 Flugis in Alice allesamt aus der Schweiz stammen!
....aber halt, auch die Didgeridoo-Lektion war nicht zu veruebeln. Wenigstens, fuer diejenigen, die einen Ton rausbringen....
Die westlich von Alice gelegenen West MacDonnell Ranges waren ein toller Abstecher. Seit langem konnten wir hier mal wieder Rundwanderungen geniessen, und mussten nicht, wie sonst ueblich, den selben Weg retour laufen. Und was fuer Wanderungen. Als wir den einen Talkessel erblickten kamen wir vor lauter WOW's kaum mehr weiter, so toll war der Blick.
Weiter gings dann mit einer Bewilligung durch Aboriginal Land, zur tiefsten Schlucht Australiens, zum Kings Canyon. Die Waende der Schlucht sind so glatt, dass sie fast wie zurechtgschliffen aussehen.
Und dann kam der grosse Tag, an dem wir Uluru und Kata Tjuta (Ayers Rock und Olgas) bestaunen wollten. Los fuhren wir am Morgen bei nur 4 Grad. Brrrrr. Bis wir dann aber dort waren, konnten wir bei wieder angenehmen 20 Grad die speziellen Felsformationen bewundern. Soviel zu Wueste und Temperaturen.
In Coober Pedy, der Opalstadt, machten wirs wie die Einheimischen. Wir wohnten unter dem Grund, und zwar stellten wir unser Zelt in einem Untergrund Camping auf. War das angenehm warm.
Der Ort selbst ist ganz was Spezielles. Durch die vielen Mienen und die unterirdischen Wohnungen siehts oben aus wie eine riesige Baustelle.
Und schon kamen wir in die Flinders Ranges, eine wunderschoene Gegend, die mit ihren Huegeln und Bergen so ganz ein anderes Bild bietet, als das totale Flach, welches wir bis dahin durchfuhren. Hier bekamen wir auch mal wieder ganz viele Emus und Kaenguruhs zu sehen. Diese waren sehr fest auf Futtersuche, denn der Winterregen scheint nicht so kommen zu wollen.
Ab hier bekamen wir nun endlich auch Australiens Schaffarmen zu Gesicht. Im Norden sahen wir naemlich nur Rinder.
Ja, jetzt gings definitiv Richtung Adelaide. Durch das gruene, huegelige Clare und Barossa Valley, welche beide von farbigen Rebbergen uebersaet waren. In letzterem mussten wir natuerlich auch mal wieder ein bisschen auf Probiertour gehen.
Beide Taeler versetzten uns auch ein bisschen in der Zeit zurueck, so viele schoene und gepflegte alte Wohnhaueser waren da zu bestaunen. Als dann ploetzlich noch ein Oldtimer vor uns fuhr, war das Zeitreisebild perfekt.
Heute morgen sind wir nun in Adelaide angekommen, welches uns mit herrlich sonnigem Spaetherbstwetter begruesste.
Alles weitere dann im nachsten Blog. Und- auf die Fotos muesst ihr euch noch ein, zwei Tage gedulden....
Freitag, 9. Mai 2008
Von Broome nach Darwin
Das erste grosse 4WD-Abenteuer um unseren Allradcamper auszutesten waere die Gibb River Road gewesen. Da die Strasse aber so kurz nach Ende der Regenzeit noch nicht vollkommen passierbar war, begnuegten wir uns halt mit den zwei offenen Abschnitten.
Auf dem Anfangsteil, beim Windjana Gorge hatten wir die Gelegenheit Suesswasserkrokodile in freier Natur und aus naechster Naehe zu beobachten. Diese Spezies ist eher scheu und nur dann gefaehrlich, wenn man sie absichtlich stoert.
Unser naechstes Ziel waren somit die Bungle Bungles. Wow, und hier hatten wir echtes Allradabenteuer. Die Anfahrtsstrecke in den Nationalpark ist nur 50 km, dauert aber durchschnittlich 2-3 h! Fuer die fahrende Person die Herausforderung, fuer die beifahrende die Geduldsprobe... ;-)
Im Park selber wurden wir fuer diese Strapazen mit wunderschoenen Weitblicken ueber die abgerundeten Huegel der Bergkette, schattigen und mit Palmen bewachsenen Schluchten und wirklich abwechslungsreichen Walks belohnt.
Und dann kam schon der zweite Gibb River Road Teil, der Endteil naemlich. Hier genossen wir zwei Tage in El Questro, einem Wilderness Park. Auf dieser riesigen Farm unternahmen wir weitere Walks. Jeder ein echter Genuss. In schattigen Schluchten, und zum Schluss jeweils ein wasserfallgespeistes Naturseeli. Herrlich, diese Erfrischungen! Auch unser Camper durfte da manche "Wasserloch-durchfahr-Erfrischung" geniesssen.
Kurz vor Darwin mussten wir natuerlich den Abstecher in den groessten Nationalpark Australiens machen, den Kakadu NP. Leider bekamen wir nur 2 Leistenkroks zu Gesicht, naja, vielleicht auch besser so. Denn diesen moechten wir echt nicht zu Nahe kommen!
Sehr schoen waren hier die Feuchtgebiete, die sich ueber weite Teile des Parks ziehen, sowie die vielen Felsmalereien der Aborigines die man hier anschauen kann. Dieser Park ist uebrigens Eigentum der Aborigines, welcher an den Staat verpachtet wurde, um gemeinsam (!) diesen Park allen zugaenglich zu machen um diese Schoenheiten bewundern zu koennen.
Uebrigens, jammern lohnt sich scheinbar. Denn nachdem wir Euch in Broome ueber die Muecken und nicht abkuehlenden Naechte was vorgejammert hatten, hats gebessert :-)), erst im Kakadu bekamen wir mal wieder die stechenden Plaggeister zu Tausenden zu spueren und zu hoeren.
Darwin ist nun ausgekundschaftet und das Stadtfeeling mal wieder genossen. Eine sehr gemuetliche Stadt; man hat gar nicht das Gefuehl in einer Stadt von 90 000 Einwohnern zu sein. Besonders auffallend sind die vielen grossen, schattenspendenden Baeume und Palmen, sowie die gemuetlichen Plaetze um sich zu verweilen.
Ja, Kaenguruhs haben wir inzwischen einige mehr gesehen. Einmal waren diese sogar die ganze Nacht um unser Camp praesent und haben gemuetlich geweidet. Ein geniales Erlebnis!
Wir erzaehlen hier immer von der erst geendeten Regenzeit. Die hinterlaesst zwar einige nun unpassierbare Strassen (wie oben erwaehnt), aber auch sehr viel wunderschoenes. Beispielsweise haben alle Wasserfaelle auch Wasser, und bieten uns demetsprechend schoene Blicke. Auch die Landschaft ist extrem interessant zu beobachen.
Auf unserer Reise nach Broome wars wie auf einen Schlag ploetzlich sehr gruen. Nach einigen Tagen entdeckten wir ploetzlich, dass da einiges zu bluehen beginnt und mit jedem Tag mehr wird.
Dann schoss ploetzlich das Gras in die Hoehe, zum Teil ueber 2 Meter hoch und wurde braun. Somit begannen wir auch die ersten Buschfeuer zu sichten. Diese sind um diese Jahreszeit aber eigentlich alle gelegt und kontrolliert, und helfen so, die gefaehrlichen Feuer gegen Ende der Trockenzeit zu verringern.
Und wenn dann so ein Feuer, wie man sie jetzt sieht vorbei ist, beginnts wieder zu spriessen: noch gruener, hat man das Gefuehl!
Schoen, ist bei euch der Fruehling auch endlich angekommen! Bei uns gehts nun weiter Richtung Sueden, wo wir dann fuer ein paar Tage den Aussie-Winter zu spueren bekommen werden....
Auf dem Anfangsteil, beim Windjana Gorge hatten wir die Gelegenheit Suesswasserkrokodile in freier Natur und aus naechster Naehe zu beobachten. Diese Spezies ist eher scheu und nur dann gefaehrlich, wenn man sie absichtlich stoert.
Unser naechstes Ziel waren somit die Bungle Bungles. Wow, und hier hatten wir echtes Allradabenteuer. Die Anfahrtsstrecke in den Nationalpark ist nur 50 km, dauert aber durchschnittlich 2-3 h! Fuer die fahrende Person die Herausforderung, fuer die beifahrende die Geduldsprobe... ;-)
Im Park selber wurden wir fuer diese Strapazen mit wunderschoenen Weitblicken ueber die abgerundeten Huegel der Bergkette, schattigen und mit Palmen bewachsenen Schluchten und wirklich abwechslungsreichen Walks belohnt.
Und dann kam schon der zweite Gibb River Road Teil, der Endteil naemlich. Hier genossen wir zwei Tage in El Questro, einem Wilderness Park. Auf dieser riesigen Farm unternahmen wir weitere Walks. Jeder ein echter Genuss. In schattigen Schluchten, und zum Schluss jeweils ein wasserfallgespeistes Naturseeli. Herrlich, diese Erfrischungen! Auch unser Camper durfte da manche "Wasserloch-durchfahr-Erfrischung" geniesssen.
Kurz vor Darwin mussten wir natuerlich den Abstecher in den groessten Nationalpark Australiens machen, den Kakadu NP. Leider bekamen wir nur 2 Leistenkroks zu Gesicht, naja, vielleicht auch besser so. Denn diesen moechten wir echt nicht zu Nahe kommen!
Sehr schoen waren hier die Feuchtgebiete, die sich ueber weite Teile des Parks ziehen, sowie die vielen Felsmalereien der Aborigines die man hier anschauen kann. Dieser Park ist uebrigens Eigentum der Aborigines, welcher an den Staat verpachtet wurde, um gemeinsam (!) diesen Park allen zugaenglich zu machen um diese Schoenheiten bewundern zu koennen.
Uebrigens, jammern lohnt sich scheinbar. Denn nachdem wir Euch in Broome ueber die Muecken und nicht abkuehlenden Naechte was vorgejammert hatten, hats gebessert :-)), erst im Kakadu bekamen wir mal wieder die stechenden Plaggeister zu Tausenden zu spueren und zu hoeren.
Darwin ist nun ausgekundschaftet und das Stadtfeeling mal wieder genossen. Eine sehr gemuetliche Stadt; man hat gar nicht das Gefuehl in einer Stadt von 90 000 Einwohnern zu sein. Besonders auffallend sind die vielen grossen, schattenspendenden Baeume und Palmen, sowie die gemuetlichen Plaetze um sich zu verweilen.
Ja, Kaenguruhs haben wir inzwischen einige mehr gesehen. Einmal waren diese sogar die ganze Nacht um unser Camp praesent und haben gemuetlich geweidet. Ein geniales Erlebnis!
Wir erzaehlen hier immer von der erst geendeten Regenzeit. Die hinterlaesst zwar einige nun unpassierbare Strassen (wie oben erwaehnt), aber auch sehr viel wunderschoenes. Beispielsweise haben alle Wasserfaelle auch Wasser, und bieten uns demetsprechend schoene Blicke. Auch die Landschaft ist extrem interessant zu beobachen.
Auf unserer Reise nach Broome wars wie auf einen Schlag ploetzlich sehr gruen. Nach einigen Tagen entdeckten wir ploetzlich, dass da einiges zu bluehen beginnt und mit jedem Tag mehr wird.
Dann schoss ploetzlich das Gras in die Hoehe, zum Teil ueber 2 Meter hoch und wurde braun. Somit begannen wir auch die ersten Buschfeuer zu sichten. Diese sind um diese Jahreszeit aber eigentlich alle gelegt und kontrolliert, und helfen so, die gefaehrlichen Feuer gegen Ende der Trockenzeit zu verringern.
Und wenn dann so ein Feuer, wie man sie jetzt sieht vorbei ist, beginnts wieder zu spriessen: noch gruener, hat man das Gefuehl!
Schoen, ist bei euch der Fruehling auch endlich angekommen! Bei uns gehts nun weiter Richtung Sueden, wo wir dann fuer ein paar Tage den Aussie-Winter zu spueren bekommen werden....
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